Reinhold Schott wird Pfarrer in Frankenberg

An seiner neuen Wirkungsstätte: Anfang April 2017 wird Reinhold Schott Pfarrer in Frankenberg. Er freut sich auf seinen neuen Wirkungsort und die mittelalterlich Liebfrauenkirche. Foto: Biedenbach

Frankenberg/Bottendorf. Erst war Reinhold Schott 21 Jahre Pfarrer in Bottendorf, dann wechselte er ans Predigerseminar Hofgeismar und ab April wird er Pfarrer in Frankenberg.

Pfarrer Reinhold Schott wechselt nach Frankenberg. Der 55-Jährige übernimmt zum 1. April 2017 die Stelle von Felicita Wickert, die seit Anfang Oktober in der Schwalm tätig ist.

Reinhold Schott ist im Frankenberger Land kein Unbekannter. Er war 21 Jahre Pfarer in Bottendorf und Willersdorf, bevor er vor fünf Jahren als Ausbilder ans Predigerseminar Hofgeismar wechselte.

Warum verlässt er das Hofgeismarer Predigerseminar? Was zieht ihn als Pfarrer nach Frankenberg? Das erläutert der 55-Jährige im HNA- Interview, hier ein Ausschnitt.

Herr Schott, wie kommt es, dass Sie nach fünf Jahren Tätigkeit wieder zurück in eine Pfarrstelle gehen?

Reinhold Schott: Ich war gerne Gemeindepfarrer und möchte es wieder werden. Gottesdienste mit verschiedenen Menschen feiern, Gespräche und Begegnungen mit Jungen und Alten, Arbeit mit verschiedenen Gruppen, Zusammenarbeit im Team und mit Ehrenamtlichen. Mit ganz unterschiedlichen Menschen an Küchentischen zu sitzen, das habe ich gerne gemacht und darauf freue ich mich.

Warum haben Sie sich in Frankenberg um eine Pfarrstelle beworben?

Schott: Frankenberg ist eine lebendige Kirchengemeinde. Mit Kolleginnen und Kollegen, anderen Hauptamtlichen und vielen Ehrenamtlichen im Team zu arbeiten - das ist interessant und reizvoll für mich. Die Liebfrauenkirche ist eine wunderbare Kirche.

Wie wird es für Sie sein, in der Nachbarschaft zu Ihren ehemaligen Kirchengemeinden Bottendorf und Willersdorf, in denen sie 21 Jahre tätig waren, zu arbeiten?

Schott: Wir hatten in den Gemeinden Bottendorf und Willersdorf gute und erfüllte 21 Jahre, die mich als Pfarrer geprägt haben. Ich freue mich über Begegnungen mit ehemaligen Gemeindegliedern. Wie bei dem Besuch des Seniorentreffs im Juli in Hofgeismar, als wir uns über das Wiedersehen gefreut haben und ehemaligen Gemeindegliedern aus Bottendorf und Willersdorf das Predigerseminar gezeigt haben. Nach fünf Jahren ist eine gute Balance von Nähe und nötigem Abstand entstanden. Pfarrer Konrad Schullerus ist nun seit über vier Jahren Pfarrer in Bottendorf und Willersdorf und ich werde Pfarrer in Frankenberg. Ich habe in dieser Woche mit ihm gesprochen. Wir freuen uns auf gute Nachbarschaft und die Zusammenarbeit als Kollegen in einem Kirchenkreis.

Warum geben Sie Ihre Arbeit im Predigerseminar auf?

Schott: Die Stellen dort sind immer befristet. Ich habe gerade eine zweijährige Verlängerung bekommen. Doch ist es günstig, noch einmal eine neue Pfarrstelle zu beginnen. Dort kann ich dann, wenn ich gesund bleibe, noch etwa elf Jahre tätig sein. Das ist eine sinnvolle Zeitspanne.

Ob Reinhold Schott glaubt, durch seine Tätigkeit im Predigerseminar nun noch besser predigen zu können und das kompletteInterview mit dem Pfarrer lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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