Stichflamme in Frankenberger Krankenhaus-Labor

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Die Feuerwehr rückte am Samstag zum Kreiskrankenhaus aus, wo es in einem Labor eine Stichflamme gegeben hatte.

Frankenberg. Zu einem Feuer in einem Labor des Frankenberger Kreiskrankenhauses sind am Samstagmittag die Feuerwehren aus der Kernstadt und aus Röddenau alarmiert worden.

Die Anfahrt gestaltete sich für die Brandschützer stellenweise schwierig.

In einem im Hauptgebäude gelegenen Labor war es am späten Vormittag gegen 11.30 Uhr an einem Bunsenbrenner aus bislang unbekannten Gründen zu einer Stichflamme gekommen, wie die Frankenberger Feuerwehr auf ihrer Homepage berichtet. Der Schlauch war den Angaben zufolge vom Brenner abgerissen und eine offene Flamme aus dem Gasschlauch versengte einige der Proben, den Labortisch sowie Teile der Tapete.

Nach Ankunft an der Einsatzstelle ging ein Trupp der Frankenberger Feuerwehr unter Atemschutz in das Labor vor und sicherte die noch geöffnete 11-Kilogramm-Gasflasche. Ein weiterer Trupp der Röddenauer Kameraden stand währenddessen als Sicherung und eingriffsbereit vor dem Labor. Nach Messungen mit einem Gasmessgerät und Untersuchungen des Labors mit Hilfe der Wärmebildkamera war die Einsatztätigkeit für die Feuerwehr beendet.

Vorbildliches Verhalten der Klinikmitarbeiter

 "Allerdings gab es bei diesem Einsatz auch Licht und Schatten", wie es in dem Onlinebericht der Frankenberger Brandschützer heißt. "Lobend zu erwähnen ist das vorbildliche Verhalten der Angestellten des Kreiskrankenhauses", berichten die Einsatzkräfte. Mitarbeiter hätten sie bei Ankunft eingewiesen und über die örtlichen Gegebenheiten informiert sowie den schnellstmöglichen Weg zum betroffenen Labor gezeigt. Als problematisch wurde dagegen von allen Einsatzkräfte die Verkehrssituation in Frankenberg eingestuft. So kam es für die Einsatzkräfte auf dem Weg zum Gerätehaus und auch später auf der Alarmfahrt zum Kreiskrankenhaus zu Verzögerungen, da insbesondere Engstellen wie die Röddenauer Straße oder die Kreuzung Ruhrstraße/Röddenauer Straße sehr verstopft waren.

Mehrere Einsätze für die Frankenberger Wehr 

Der Einsatz am Samstag war der erste für die Frankenberger Wehr im Oktober. Der September war - in Bezug auf Einsätze - für die Kameraden am Donnerstag zu Ende gegangen, dann aber gleich mit drei Alarmierungen. Morgens gegen 8 Uhr gab es einen Feueralarm in einem Bekleidungsgeschäft im "Frankenberger Tor", dort brannte es aber glücklicherweise nicht. Gut zwölf Stunden später musste die Feuerwehr den Hof am Katastrophenschutzzentrum ausleuchten und den Brandschutz sicherstellen. Eine Rauchentwicklung an einer Maschine in einem Industriebetrieb in der Siegener Straße sorgte für den dritten Einsatz. Auch hier war, wie am Morgen im Einkaufszentrum, kein Eingreifen erforderlich.

www.112-magazin.de

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