Nach Ostern sollen die Bagger rollen

„Frankenberger Tor“: Investor will H&M holen

Frankenberger Tor“: Investor will H&M holen
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Frankenberger Tor“: Investor will H&M holen

Frankenberg . Monatelang war Funkstille, jetzt gibt es endlich wieder Neuigkeiten zum geplanten Einkaufszentrum Frankenberger Tor: Nach HNA-Informationen sollen schon nach Ostern die Bagger anrollen und die Bauzäune aufgestellt werden.

Mit dem Abriss der Gebäude auf dem ehemaligen Balzer- und Raiffeisengelände in der Röddenauer Straße soll begonnen werden.

Die Abrissgenehmigung für die Gebäude auf dem rund 16.000 Quadratmeter großen Areal liegt der niederländischen Ten-Brinke-Gruppe schon seit Monaten vor – und auch die Baugenehmigung des Landkreises für den Neubau des Einkaufszentrums.

Die holländische Ten-Brinke-Gruppe mit Sitz in Varsseveld nahe der deutschen Grenze ist der Investor des geplanten Einkaufszentrums Frankenberger Tor. Die Ten-Brinke-Gruppe baut Wohn- und Geschäftshäuser in ganz Europa.

Die Investitionskosten für das „Frankenberger Tor“ sollen sich auf rund 30 Millionen Euro belaufen. Mit den noch vorhandenen Mietern im ehemaligen Balzer-Gebäude soll inzwischen weitgehend Einigkeit erzielt worden sein. Sie sollen in andere Gewerbeflächen umziehen – in Frankenberg gibt es gegenwärtig viele Leerstände.

„Nach dem Abriss soll dann sofort der Spatenstich erfolgen“, hatte Ten-Brinke-Projektentwickler Jens Greguhn schon vor Wochen als weitere Zeitschiene vorgegeben. Er rechnet mit einer Bauzeit für das „Frankenberger Tor“ von rund 14 Monaten. Mit der Eröffnung des Einkaufszentrums kann somit Mitte nächsten Jahres gerechnet werden.

Nach weiteren HNA-Informationen könnte das Einkaufszentrum neben Edeka mit dem „Herkules-Lebensmittelmarkt“ ein weiteres Zugpferd, einen weiteren Anker-Mieter erhalten. Wie die HNA erfuhr, laufen gegenwärtig Verhandlungen zwischen Ten Brinke und dem schwedischen Textilunternehmen Hennes und Mauritz, besser unter den beiden Buchstaben H&M bekannt. Hennes und Mauritz bietet weltweit Bekleidung, Accessoires und Schuhe für Damen, Herren und Kinder im unteren Preissegment an.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeinen.

TEL-West
(5)(0)

Das eigentlich Interessante an diesem Bericht ist ein Nebensatz: "-in Frankenberg gibt es gegenwärtig viele Leerstände."
Dieser Zustand wird sich dank des neuen EKZ ja wohl in Zukunft eher verstärken als vermindern.
Oder glaubt wirklich noch einer dieser kommunalpolitischen Traumtänzer rund um unseren Ex-Bürgermeister und auch der anderen Parteien ernsthaft, dass täglich tausende neuer Kunden aus dem Umland zum Frankenberger Tor fahren werden(das könnte noch eintreten), um danach noch über das "Millionengrab" Bahnhofstraße in die Fußgängerzone zu pilgern???
Sollte also noch ein Magnet wie H&M dazu kommen, wird das Interesse der Kunden nur noch auf das "Tor" gerichtet sein. Der Rest der Händler wird den mehr oder weniger langsamen Tod sterben. Ausnahmen könnten, aufgrund eigener Parkplätze, Heinze und Eitzenhöfer sein.
Für den Rest der Stadt gilt dann wohl, eher: Frankenberg, das war`s, habe fertig !!!

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