Frühchen fast getötet: Ermittler erwarten "demnächst" Ergebnisse

Marburg. Rund drei Monate nach der Festnahme einer Marburger Krankenschwester, die mindestens einem Frühchen unerlaubt Narkosemittel gegeben haben soll, erwarten die Ermittler demnächst die ersten Ergebnisse.

Das sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Marburg, Ute Sehlbach-Schellenberg, am Montag. "Wir haben Zwischenergebnisse. Darauf bauen wir auf." Die Staatsanwaltschaft könne aber nur abschließende Ergebnisse veröffentlichen.

Die Krankenschwester der Marburger Frühchenstation soll ein wenige Tage altes Baby mit den Narkosemitteln beinahe getötet haben. Möglicherweise verabreichte sie die Medikamente auch anderen Kindern - wegen dieses Verdachts ließen die Ermittler Mitte Februar eine Babyleiche exhumieren sowie Blutproben weiterer kleiner Patienten untersuchen. Die "Bild"-Zeitung hatte am Montag berichtet, dass die Ergebnisse dazu bereits vorlägen. (dpa)

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Rubriklistenbild: © dpa

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