Geismarer werfen Landeskirche unseriöses Zahlenspiel vor

Ungewisse Zukunft: Die Landeskirche will das Pfarrhaus in Geismar aufgeben. Der Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein (Bild) will das Fachwerkgebäude in die Dorferneuerung einbeziehen. Foto: mjx

Geismar. Die Landeskirche hat den Ärger auf sich gezogen. Und zwar durch die Entscheidung, den Pfarrdienstwohnsitz aus Geismar zu auszulagern.

Die Entscheidung ist bereits getroffen: Die Landeskirche will den Pfarrdienstwohnsitz im Kirchspiel Frankenau-Geismar von Geismar in das Nachbardorf Ellershausen verlegen und das Pfarrhaus in Geismar aufgeben.

Über den Beschluss der Landeskirche wird der Ärger beim Geismarer Ortsbeirat, bei der Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung und auch bei Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß immer größer. Der Hintergrund der Verärgerung: Das Pfarrhaus ist mit seinem Umfeld eines der wichtigsten Projekte im Zuge der Dorferneuerung. Wegen der Entscheidung der Landeskirche war von Ortsbeirat und Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung schon darüber diskutiert worden, das Projekt „Aufwertung des Umfeldes mit Pfarrhaus und Kirche“ im Zuge der Dorferneuerung gänzlich zu verlassen.

Heß und Geismars Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein schütteln nur noch den Kopf: „Es macht nachdenklich, wie die Landeskirche auf Einwände reagiert“, äußerten die beiden Kommunalpolitiker ihren Unmut. Vor allem mit den Planungskosten sei ein Verwirrspiel getrieben worden. (mjx)

Wie genau dieses Verwirrspiel bei den Kosten aussieht, lesen Sie in der Printausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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