Getreidefeld brannte: Vier Tonnen Weizen vernichtet

Feuerwehrleute und ein Landwirt sind damit beschäftigt, den Brand auf einem Getreidefeld bei Nordenbeck einzudämmen. Auslöser des Feuers könnte ein heiß gelaufener Antriebsriemen des Mähdreschers gewesen sein. Foto: 112-magazin.de

Korbach/Nordenbeck. Etwa vier Tonnen Weizen sind am Montag bei einem Brand auf einem Getreidefeld an der Landesstraße zwischen Korbach und Nordenbeck vernichtet worden.

Dem betroffenen Landwirt und einigen Berufskollegen sowie den 21 eingesetzten Feuerwehrleuten gelang es, das Feuer rasch einzugrenzen und zu löschen - und damit größeren Schaden zu verhindern.

Der Landwirt war am frühen Montagnachmittag gerade mit der Getreideernte auf seinem Weizenfeld beschäftigt, als der Brand gegen 14.15 Uhr ausbrach - möglicherweise durch einen heißgelaufenen Antriebsriemen an dem Mähdrescher des Typs Deutz-Fahr M 35.70.

Dem Landwirt gelang es noch, den Mähdrescher und die benutzten Ladewagen vom Feld zu fahren. Anschließend zogen der Bauer und ein Kollege mit Grubbern regelrechte Schneisen um den Brandherd. Andere Berufskollegen eilten mit Feuerlöschern zu Hilfe. Wenig später trafen auch die alarmierten Feuerwehren aus Nordenbeck und der Kernstadt ein.

Die Feuerwehrleute unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt gingen von mehreren Seiten gegen die Flammen vor. Der Brand hatte inzwischen Stoppelfeld und liegendes Stroh, aber auch noch nicht abgemähtes Getreide erfasst. Die Brandschützer konnten es trotz ihres umfassenden Einsatzes nicht verhindern, dass etwa ein halber Hektar - also 5000 Quadratmeter - Kornfeld vernichtet wurde. Diese Fläche würde etwa vier Tonnen Weizen entsprechen, sagte der betroffene Landwirt.

Der Einsatzleiter zeigte sich erleichtert, dass der Brand rasch eingedämmt wurde und bei dem vorherrschenden Wind nicht auf landwirtschaftliche Fahrzeuge, eine angrenzende Scheune oder einen benachbarten Stall übergriff. „Wenn brennendes Stroh vom Wind erfasst wird, ist die Gefahr der Ausbreitung enorm hoch“, erklärte Stadtbrandinspektor Schmidt.

www.112-magazin.de

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