Feuerwehrleute retten Kuh aus Güllegrube

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Nach der Rettung: Ein zur Hilfe geeileter Landwirt aus der Umgebung, Gerald Metz (links) und sein Mitarbeiter Jonas Ehrenfried, säuberten die Kuh mit Wasser und Stroh. Das Tier war mit dem Stalltrecker (rechts) aus der Güllegrube (hinten) gezogen worden.

Haina/Kloster. Feuerwehrleute aus Halgehausen und Haina/Kloster haben am Dienstagmittag eine Kuh aus einer Güllegrube gerettet.

Dass die schwarz-bunte Kuh, die in einem Hainaer Ortsteil am Dienstagmittag in eine Güllegrube fiel, lebend und unverletzt daraus gerettet wurde, das hat das Tier Mitarbeitern des Veterinäramtes Frankenberg zu verdanken. Sie statteten dem Milchvielbetrieb am Rande des kleinen Ortes einen Routinebesuch ab und entdeckten das Tier in der Grube.

„Wir haben sofort die Leitstelle angerufen“, schilderte Martin Rintelen vom Fachdienst Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen des Landkreises. Und auch den erfahrenen Landwirt Gerald Metz aus Altenhaina hatte er um Hilfe gebeten. Der Besitzer der Tiere selbst war gerade nicht vor Ort.

Bis die Wehrleute aus Haina und Halgehausen eintrafen, sorgten die Mitarbeiter des Veterinäramts mit einem Seil dafür, dass die Kuh den Kopf oben behielt und möglichst wenig von den giftigen Gasen aus der Güllegrube einatmete.

Die Wehrleute zogen die Kuh mit Hilfe eines Stallschleppers und eines zweiten Stricks aus der Grube.

Landwirt Metz, seine Söhne und ein Mitarbeiter reinigten die über und über mit Gülleschlamm bedeckte Kuh mit Wasser und Stroh. Das Tier war zwar sichtlich erschrocken, aber unverletzt.

Das stellte auch der Besitzer der Kuh später fest, nachdem er telefonisch verständigt worden und herbeigeeilt war.

Wie die Kuh aus dem Stall gelangt war und weitere Details lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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