Hatzfelder Friedrich erhielt Verdienstmedaille

Mit Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik ausgezeichnet: Heinz Friedrich, hier mit Ehefrau Elke und den Laudatoren (hinten von links) Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, Bürgermeister Dirk Junker und dem Vorsitzenden des FDP-Kreisverbands Dieter Schütz. Foto: Arnold

Hatzfeld. Der 72-jährige Heinz Konrad Friedrich aus Hatzfeld ist mit dem Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik  ausgezeichnet worden.

Zur Verleihung der Auszeichnung, die vom Hessischen Kabinett vergeben wird, war Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel nach Hatzfeld gekommen, wo im Bürgerhaus im Kreise von Freunden, Wegbegleitern und Friedrichs Familie die Verleihung stattfand.

Dr. Dippel sprach in seiner Laudatio von einem „ehrenamtlichen Zehnkämpfer der sich kommunalpolitisch, kulturell und im sportlichen Bereich engagiert hat“. Dabei erinnerte er an das kommunalpolitische Wirken Friedrichs als Vorsitzender der FDP-Fraktion, im Ortsbeirat und im FDP-Kreisvorstand und zeigte das Wirken im Tennisclub auf.

Auf Theaterbühne aktiv

Dippel: „Herr Friedrich hat sich auch im kulturellen Bereich engagiert, als Laienschauspieler und hat auch verschiedene Stücke geschrieben. Einen Teil der Einnahmen aus den Aufführungen wurden regelmäßig an die Deutsche Kinder-Krebshilfe gespendet. Herr Friedrich ist 2004 mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet worden und heute wird sein unermüdliches beispielgebendes Wirken durch die Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik gewürdigt.“

Bürgermeister Dirk Junker sprach von einem besonderen Tag für die Stadt Hatzfeld, wenn ein so engagierter Mitbürger geehrt wird. „Friedrich ist ein Vorbild für uns alle und sein Handeln über die Stadtgrenzen ist beispielhaft.“

„Ohne Heinz Friedrich hätte es in Hatzfeld nie einen Tennisclub gegeben und er hat in schweren Zeiten dem Vorstand als Ehrenvorsitzender zur Seite gestanden“, sagte der Vorsitzende des Tennisclubs, Dino Schreiner.

An den Kommunalpolitiker Friedrich erinnerte der Vorsitzende des FDP-Kreisverband und Parteifreund Dieter Schütz. Dabei zitierte er den Leitsatz, den Friedrich über sein kommunalpolitisches Handeln gestellt hatte: „Ich habe stets versucht, das Leben und die Strukturen in Hatzfeld zu verbessern und dabei Kosten zu vermeiden.“

„Es ist mir eine Ehre, diesen Tag heute mit Freunden und mit meiner Familie feiern zu dürfen,“ sagte, sichtlich gerührt, Heinz Konrad Friedrich, der sich nach schwerer Krankheit wieder auf dem Wege der Genesung befindet. (wi)

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