Waldflächen für Revierförster werden größer

Hessen Forst baut bis 2025 fast 20 Prozent der Stellen ab

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Der Herbst verwandelt den Wald: Die Idylle trügt für viele Förster aber. Denn bis 2025 sind bei Hessen Forst Personalkürzungen vorgesehen. Das bedeutet für die Revierleiter, dass sich ihre Reviere vergrößern.

Waldeck-Frankenberg. In den kommenden zehn Jahren steht der Landesbetrieb Hessen Forst vor einem Generationenwechsel – auch in den heimischen Revieren.

Viele Mitarbeiter gehen in den Ruhestand. Außerdem wird der Personalstand um 18 Prozent (335 Stellen) reduziert. Für die Revierleiter bedeutet das: Die von ihnen zu betreuenden Waldflächen werden größer. Mehr Geld bekommen sie nicht. Hessen Forst bezeichnet das als eine „Strategie des personellen Voranbaus“, sagt Petra Westphal von Hessen Forst. Man verfolge das Ziel, „aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eine maß- und planvolle Reduzierung des Personalstands zu leisten“. Zehn Jahre stünden zur Verfügung, um die Reviere sozialverträglich an die neuen Strukturen anzupassen. (pth/ali)

Mehr über die Konsequenzen des Personalabbaus bei Hessen Forst und die Stimmung in heimischen Forstämtern lesen Sie in der heutigen Ausgabe.

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