Neue Bertelsmann-Studie warnt vor Folgen des Geldmangels

Kinderarmut: Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt unter Bundesdurchschnitt

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Die Kinderarmut in Deutschland hat nach der neuen Bertelsmann-Studie zugenommen.  

Waldeck-Frankenberg. Die wirtschaftsnahe Bertelsmann-Stiftung schlägt Alarm. In ihrer neuen Studie über Kinderarmut monieren die Autoren nicht nur, dass die Zahl der Betroffenen bundesweit auf fast zwei Millionen gestiegen sei.

Sie warnen auch vor den gravierenden Folgen des Geldmangels bei der Entwicklung der Kinder. Mit einer Quote von fünf bis zehn Prozent armer Kinder unter 18 Jahren schneidet der Kreis relativ gut ab, bundesweit liegt sie bei 14,7 Prozent. Kinderarmut wirkt sich auch in der Schule aus. Der Bundestag hat 2011 einen „Regelbedarf“ für die Grundsicherung beschlossen, besser bekannt als „Hartz IV“. Danach erhalten Schüler zwischen sechs und 13 Jahren 1,16 Euro im Monat für Bildung, die 15- bis 18-Jährigen ganze 29 Cent – nach der vorige Woche beschlossenen Anhebung kommen wenige Cent hinzu.

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