Wirtschaftliche Schwierigkeiten

Sitzmöbelhersteller Kusch + Co.: 39 Mitarbeiter müssen gehen

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Schon von weitem zu sehen: der größte Serienstuhl der Welt vor dem Werk 2 in Hallenberg.

Hallenberg. Auf einen Sozialplan haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat des Hallenberger Sitzmöbelherstellers Kusch + Co. verständigt. 39 von 290 Beschäftigten müssen gehen.

Im Dezember 2015 war bekannt geworden, dass das traditionsreiche Sitzmöbel-Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war. Nach intensiven Verhandlungen gab die Geschäftsführung von Kusch + Co. am Donnerstag bekannt, dass 39 von derzeit 290 Beschäftigten des Unternehmens in dieser Woche ihre Kündigung erhalten. Den Betroffenen werde der Wechsel in eine Transfergesellschaft angeboten.

Mit der IG Metall hat die Geschäftsführung einen neuen Haustarifvertrag bis 2019 ausgehandelt, der Vereinbarungen über die Sanierungsbeiträge der Arbeitnehmerseite enthält. „Wir haben jetzt die Voraussetzungen geschaffen, um uns langfristig in einem stark veränderten Wettbewerbsumfeld zu behaupten“, sagte Ricarda Kusch, geschäftsführende Gesellschafterin.

In einer Pressemitteilung hatte das Unternehmen im Dezember "Umsatzrückgänge" eingeräumt, die einen "harten Sparkurs" erforderlich machten.

In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter von 414 auf 290 bereits deutlich reduziert. (nh/off)

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