Offensive für ein schöneres Dorfgemeinschaftshaus

So soll es werden: Architektin Cerstin Arnold und Ortsvorsteher Mario Tschirner stellten das Sanierungskonzept für das Birkenbringhäuser Dorfgemeinschaftshaus vor. Foto:Battefeld

Birkenbringhausen. Bei einem Tag der offenen Tür stellte der Ortsbeirat vor 200 Besuchern ein Sanierungskonzept für das DGH vor.

Birkenbringhausen. Familienfeste, Vereinsfeiern oder Beerdigungskaffee: Das Dorfgemeinschaftshaus in Birkenbringhausen ist seit über 50 Jahren sozialer Mittelpunkt des 750-Seelen-Ortes für Veranstaltungen aller Art. Doch mittlerweile ist das 1965 errichtete Gebäude „in die Jahre gekommen“ und es besteht dringender Handlungsbedarf.

Bei einem Tag der offenen Tür stellte der Ortsbeirat deshalb jetzt vor 200 Besuchern ein Sanierungskonzept vor und appellierte zugleich an die Eigeninitiative der Birkenbringhäuser, ihr Dorfgemeinschaftshaus zu modernisieren.

Eine Spendenaktion und viel Eigenleistung sollen dabei helfen, die Finanzierung für die geplanten Verschönerungsmaßnahmen zu stemmen. Auf der Wunschliste des Ortsbeirates stehen unter anderem die Erneuerung des Thekenraums mit neuem Zugang dorthin vom Parkplatz, eine Verbesserung der Be- und Entlüftung, das Anbringen von Jalousien und ein Austausch des Bodenbelags. Zudem soll die Küche modernisiert werden.

200 000-Euro-Projekt

„Grob geschätzt werden rund 200 000 Euro benötigt, um alle geplanten Maßnahmen zu verwirklichen“, sagte Architektin Cerstin Arnold, die das Sanierungskonzept erstellt hat, gegenüber der HNA. Dabei gehe es lediglich darum, das Ambiente des Dorfgemeinschaftshauses ein wenig zu verschönern, um es wieder attraktiver zu machen für die Nutzer. „Wir wollen hier kein Luxusobjekt schaffen“, betonte sie. Durch viel Eigenleistung könnten zudem die Kosten noch gesenkt werden.

„Die Schiebetür haben wir schon selbst ausgebaut“, sagte Ortsvorsteher Mario Tschirner. „Wir müssen was machen“, betonte er gegen über der HNA. Viele junge Leute würden ihre Hochzeiten schon in Dorfgemeinschaftshäusern anderer Orte feiern.

Was Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch zu dem Projekt sagte und wie das Rahmenprogramm aussah, das lesen Sie in der gedruckten Diestagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Susanna Battefeld

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