Freie Lehrerstellen in der Region

Staatliches Schulamt sucht Pädagogen für den Landkreis

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Schulstart

Waldeck-Frankenberg. Das Staatliche Schulamt Fritzlar, das auch für Waldeck-Frankenberg zuständig ist, stand bei der Planung des neuen Schuljahres vor so großen Herausforderungen wie noch nie.

Grund dafür: Noch nie zuvor sei es so schwer gewesen, Lehrerstellen in der Region zu besetzen, sagt Schulamtsleiterin Waltraud Credé.

Auch wenn das Land Hessen vermehrt Lehrer einstelle, sei es außerordentlich schwer, Lehrer zu finden, die auf dem Land arbeiten wollten. So schwer, dass das Schulamt im Vorfeld keine 100-prozentige Planungssicherheit gehabt habe: „Viele Lehrer warten bis zur letzten Minute, ob es nicht doch noch ein attraktiveres Angebot gibt, bevor sie sich für eine Schule entscheiden“, sagt Waltraud Credé,

Tatsächlich haben stellensuchende Lehrer die Qual der Wahl, wo sie arbeiten wollen. Durch den Zuzug von Flüchtlingen im vergangenen Jahr wollen und müssen die Schulen neben dem Regelunterricht auch intensive Sprachförderungen anbieten. Dadurch ist der Personalbedarf stark gestiegen.

Dieser Bedarf gilt aber nicht nur für das Land Hessen – auch alle anderen Schulämter und Bundesländer sind geradezu händeringend auf der Suche nach Pädagogen.

Da in vielen Bundesländern die Schule nach den Ferien früher startete als in Hessen, seien viele Pädagogen abgewandert, sagt Marion Temme vom Schulamt. „Es gibt eine echte Konkurrenz um Lehrkräfte.“

Das Land Hessen hat zwar 800 neue Stellen geschaffen, doch kommen in ländlichen Kreisen wie Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder nur wenige dieser neu eingestellten Lehrer zum Einsatz, viele zieht es in Städte und Ballungsgebiete. Selbst in der ersten Schulwoche stehe die Zahl der Lehrkräfte noch längst nicht an allen Schulen fest. „Wir werden in den nächsten Wochen noch oft nachsteuern müssen“, sagt Temme.

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