Regen ein Wermutstropfen

Tausende nahmen an Eder-Bike-Tour teil

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Auf der Eder-Brücke bei Viermünden: (von links) Wolfgang und Heidrun Koch aus Laisa mit Claus-Reiner Dippel aus Haine. 

Waldeck-Frankenberg. Die Veranstalter der Eder-Bike-Tour sind zufrieden mit der Resonanz der Radfahrer. Auf 2000 bis 3000 schätzen sie die Zahl der Teilnehmer bei dem Raderlebnistag am Sonntag durchs Edertal von Hatzfeld bis zur Edermündung in Grifte.

Doch der Regen war ein Wermutstropfen. „Viele Radfahrer waren frischen Mutes, haben dann aber wegen des Wetters abgebrochen“, berichtete Gabriele Garthe von der Touristik-Service Waldeck-Ederbergland am Abend.

Regenschauer entlang der 132 Kilometer langen Strecke und sogar Gewitter am Edersee machten es den Radfahrern teilweise schwer. Viele kamen zum Beispiel „pitschenass“ in Hatzfeld an, wo sie den Tag in geselliger Runde ausklingen ließen. „Hier ist die Hütte voll“, sagte Gabriele Garthe, die sich auch von dort ein Bild machte, nachdem sie an Orten der gesamten Strecke gewesen war.

Im vergangenen Jahr nahmen rund 10.000 Radfahrer teil - außergewöhnlich viele im Vergleich zu sonst - bei trockenem Wetter. Diesmal sei die stärkste Resonanz in Waldeck-Frankenberg in Battenfeld gewesen, sagte Silvia Henk, Geschäftsführerin der Ederbergland-Touristik. „Bis zum Mittag waren schon mehrere Hundert Radfahrer dort.“

Das Wittgensteiner Land im Westfälischen war diesmal wegen Terminproblemen nicht dabei, dafür aber erstmals Edermünde. Die meisten Teilnehmer fuhren einzelne Etappen, einige auch die gesamte Strecke.

Zu den Stationen in Mehlen und an der Edertalsperre beispielsweise kamen weniger Radler als in den vergangenen Jahren, vermutlich auch wegen der schlechten Wetteraussichten. „Das Wetter konnte gar nicht besser sein“, sagte dagegen Radfahrer Markus Kloß aus Korbach.

Zum ersten Mal wurde eine Strecke des Eder-Radweges für Tandem-Touren für Blinde und Sehbeeinträchtigte angeboten. Einige nahmen dies auch wahr. Inwieweit die Zugverbindungen von Radfahrern genutzt wurden, darüber gab es noch keine Angaben. Bus-Shuttle waren aber beliebt.

Seitens der Polizeistationen in Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen gab es bei der Eder-Bike-Tour keine Vorkommnisse.

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