Viel Andrang auf den Frankenberger Weihnachtsmärkten

Spielten Weihnachtslieder: Der Frankenberger Posaunenchor eröffneten den Weihnachtsmarkt der Altstadtinitiative. Fotos: mjx

Frankenberg. Budenzauber und Waffelgenuss, Posaunenklänge und Weihnachtslieder: Bei mildem Winterwetter wurden viele Menschen auf die Frankenberger Weihnachtsmärkte gelockt.

Obwohl es bis Heiligabend noch gut vier Wochen sind, kam schon vorweihnachtliche Stimmung auf. Etliche Frankenberger Unternehmen machten mit ihren Beschäftigten erst einen Bummel über den Weihnachtsmarkt am Obermarkt, ehe sie sich zur Weihnachtsfeier in einem Gasthaus trafen. Vor allem der Glühwein wärmte die vielen Besucher auf.

Ursula van Elkan, die Vorsitzende der Altstadtinitiative und Organisatorin des traditionellen Weihnachtsmarktes vor der historischen Kulisse des zehntürmigen Rathauses, war mit der Resonanz sehr zufrieden: „Wir hatten diesmal mehr Buden und mehr Besucher als in den vergangenen Jahren.“ Auch in der Rathausschirn waren etliche Stände aufgebaut. Durch die vielen Lichterketten an den Giebeln der anliegenden Fachwerkhäuser bekam der Weihnachtsmarkt wieder eine gemütliche Atmosphäre, auch die Lichter am Steinhaus brannten wieder - die waren in den vergangenen Jahren aus technischen Gründen dunkel geblieben. Der Weihnachtsmarkt der Altstadtinitiative am Obermarkt findet seit Mitte der 1970er-Jahre statt. Im nächsten Jahr soll der 40. Markt gefeiert werden.

An 25 Ständen wurden vor allem Dekorationen, Geschenkartikel und Leckereien angeboten. Für die Kinder kam der Nikolaus und verteilte kleine Geschenke, der Posaunenchor stimmte musikalisch auf das Fest ein und am Samstagabend spielte die Stadtkapelle weihnachtliche Lieder.

Auch an den Ständen in der Neustadt herrschte viel Betrieb. Die Besucher kamen, schauten und bummelten durch die neu gestaltete Fußgängerzone. Die Frankenberger Rotarys verkauften dort Adventskränze, die heimischen Kiwanis Mistelzweige, Glühwein und Punsch. Der Erlös soll in Not geratenen Menschen aus der Region zugute kommen.

Während der Nikolaus mit Esel und Schlitten durch die Stadt zog und an die Kinder Süßigkeiten verteilte, stand in der Fußgängerzone vor allem der Eis-Künstler Joachim Knorra im Mittelpunkt: Aus neun, insgesamt 450 Kilo schweren, Eisblöcken kreierte er innerhalb von zwei Stunden den Weihnachtsmann mit einem Rentierschlitten voller Geschenke.

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