Warnstreik in Frankenberg: Metallarbeiter fordern mehr Geld

Mitarbeiter der Firmen Hettich, Hasenclever, Frank Walz- und Schmiedetechnik und Viessmann zogen am Mittwoch durch Frankenberg bis zum Landratsgarten.

Sie waren dem Aufruf der Gewerkschaft „IG Metall“ gefolgt, die für eine bessere Entlohnung der Mitarbeiter in der Metall- und Elektroindustrie kämpft. „Wir fordern fünf Prozent mehr“, rief Bernd Löffler von der IG Metall den Beschäftigten zu. Das Angebot der Arbeitgeber von 2,1 Prozent verteilt auf zwei Jahre sei eine Frechheit. „Wenn elf Milliarden Euro Dividende an die Aktionäre der Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie ausgeschüttet werden, ist es unverschämt zu sagen, es gebe nichts zu verteilen.“ Der HNA sagte Löffler, dass am Streik in Frankenberg 300 Beschäftigte teilgenommen hätten. Die Polizei sprach von 180 Demonstranten. (dau)

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