Ein zauberhafter Abend: Magier Stephan von Köller zeigte Tricks

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Witzige Tricks und teilweise spektakuläre Illusionen: Das bekamen die Zuschauer im Kurhaus Bad Zwesten von Magier Stephan von Köller und seiner Assistentin zu sehen.

Bad Zwesten. Ist es wahr oder alles nur Illusion? Diese Frage stellten sich am Freitag sicher einige der Zuschauer, die den Abend im Kurhaus von Bad Zwesten verbrachten.

Der Magier und Illusionist Stephan von Köller bezauberte sei Publikum mit einer Show voll magischer Tricks und wortgewandter Komik.

Zu Beginn des Abends räumte der Magier erst einmal mit dem Vorurteil auf, Zauberer machten alles „mit den Ärmeln“. Dass dem nicht so ist, bewies er, indem er seine Ärmel einfach entfernte und so keine Dinge aus diesen auftauchen oder darin verschwinden konnten.

Mehr aber, als dass seine Kunst nichts mit verschwindenden Dingen in Kleidungsstücken zu tun hat, verriet Stephan von Köller nicht. Denn Zauberer dürften ihre Tricks nicht verraten, erklärte er den Anwesenden. Alle Illusion, die er bei seinem Auftritt zeigte, sei eine Mischung aus Fingerfertigkeit, Ablenkung und Psychologie. Und diese drei Komponenten beherrscht der Zauberkünstler aus Fulda perfekt. Ganz egal, wie konzentriert die Zuschauer seine Hände beobachteten, keiner konnte sehen, woher der Magier volle Gläser nahm, die plötzlich aus leeren Papiertüten auftauchten, wohin kleine weiße Bälle verschwanden, die zuvor unter einem Becher gelegen hatten und wie aus zwei Seilen ein einziges wurde.

Der Kartentrick

Für einige Tricks bat er Verstärkung aus dem Publikum auf die Bühne. Auch HNA-Gewinner Wilhelm Möller war dabei. Der gute alte Kartentrick, bei dem ein Zuschauer eine Karte aus einem Kartenspiel entnimmt, zurück steckt und der Zauberer anschließend eben diese Karte aus dem Spiel herauszieht, verpackte von Köller in ein neues, amüsantes Gewandt. Als wäre der Trick nicht gelungen, zog der Magier zweimal absichtlich eine falsche Karte.

Die richtige, markiert durch Wilhelm Möller, befand sich schließlich in einer kleinen roten Schachtel, die der Illusionist zuvor einer Zuschauerin zur Aufbewahrung gegeben hatte. Amüsiert war das Publikum auch von dem eher ausgefallenen Zauberspruch des Akteurs. Das „Schingeling“ von Stephan von Köller zeigte dem Publikum, dass ihm wieder eine Fingerfertigkeit des Magiers entgangen war.

Dieser ließ auf der Bühne aber nicht nur Dinge verschwinden und auftauchen, unter seinen magischen Händen begann Zuschauerin Andrea Stirn zu schweben und die Assistentin des Zauberers wurde in einem Kasten mit Messern durchbohrt. Die anfängliche Frage nach Wahrheit oder Illusion wurde am Freitag zwar nicht beantwortet, aber das Publikum verlebte einen zauberhaften Abend.

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