Pro Borken: Neue Initiative will Stadt beleben

Will Schwung in die Borkener Bahnhofstraße bringen: Sonja Lehmann ist Mitgründerin der Initiative Pro Borken. Foto: Thiery

Borken. Die Borkener wollen mit der neuen Initiative Pro Borken die Bahnhofstraße als Einkaufsmeile nach vorne bringen und mit Leben füllen.

Geschäftsleute und Unternehmer, aber auch jeder, der sich engagieren möchte, alle sollen an einen Tisch und gemeinsam Ideen entwickeln.

Dazu laden Sonja Lehmann vom Bücherwurm, Marco Körner von Euronics und der Borkener Lars Walter für heute, Mittwoch, 17. Januar, ab 19 Uhr, in das Restaurant Dal Circolo ein. Sie haben den Verein gegründet. Hintergrund sei es, ähnlich wie in Homberg mit einem größeren Bürgerengagement die Stadt attraktiver zu machen und die Bahnhofsstraße, die frisch saniert ist, weiter zu beleben, sagte Lehmann.

Es soll zunächst ein ungezwungenes Treffen sein, bei dem man ins Gespräch kommen will und neue Ideen sucht. „Wir hoffen, so die Bürger mit ins Boot zu holen.“

Der Unternehmerring Schwalm-Eder West, der viele Borkener Veranstaltungen finanziell unterstützt, zieht sich teilweise aus der Finanzierung zurück und möchte dies künftig in anderem Maße tun, wie dies die Vorsitzende des Verbandes, Alexandra Sorge, bestätigte. Die meisten Mitgliedsbetriebe der Vereinigung kommen aus den anderen Mitglieds-Gemeinden, wie Bad Zwesten, Wabern, Jesberg und Neuental. „Wir sind aber auf jeden Fall mit dabei und interessieren uns für die Initiative“, sagte sie.

Die Bahnhofstraße sei durch den Umbau viel schöner geworden und das wolle man besser vermarkten. Man könne dort noch kostenlos parken, und es gebe ein durchaus attraktives Angebot.

„Motivierte Geschäftsleute“ 

Aber es gebe auch Leerstände, sagt Sonja Lehmann, doch sei in anderen Städten ja auch so. „Wir haben motivierte Geschäftsleute und ein vielfältiges Angebot“, sagte Lars Walter. „Bestehende Veranstaltungen wie das Frühlingserwachen, Halloween und den Weihnachtsmarkt wollen wir gern beibehalten.“

Der Weihnachtsmarkt solle nach ersten Vorstellungen in der gesamten Bahnhofstraße verteilt werden, die Geschäfte könnten besser eingebunden werden, damit sie mehr davon haben.

„Dazu möchten wir gern ein Weinfest organisieren, das gibt es in Borken bislang nicht“, ergänzt Lehmann. Es komme allerdings darauf an, dass die Borkener mit anpackten. Ehrenamtliches Engagement sei wichtig. Auch Geld werde benötigt.

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