Neujahrsempfang der Stadt Borken mit viel Musik und lockeren Gesprächen

Neujahrsbaby Marlon stand in Borken im Rampenlicht

Im Rampenlicht: Marlon Michel ist das erste Baby, das 2016 in Borken geboren wurde. Mit seiner Mutter Simone, Papa Markus (rechts) und Opa Horst gehörte der Neugeborene zu den Gästen des Neujahrsempfangs. Fotos: Eberlein

Borken. Mit Musik und Gesprächen begann und endete der Neujahrsempfang der Stadt Borken am Freitagabend im Bürgerhaus.

Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm, Stadtrat Friedhelm Knigge, der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Borken, Christoph Ernst, und der Stadtverordnetenvorsteher Heinz Meier begrüßten die 400 Gäste. Meier blickte zurück auf das vergangene Jahr und wagte einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate. Zu deren Ereignissen gehöre die erste Amtszeit des neuen Bürgermeisters Pritsch-Rehm ebenso, wie die 750-Jahrfeier von Stolzenbach und die Kommunalwahlen am 6. März.

Durch „die Brille des Vorstandsvorsitzenden einer kleinen Stadtsparkasse“ betrachtete Christoph Ernst das neue Jahr. Im Fokus des Vorstandsvorsitzenden des Geldinstituts stand dabei die „Abschaffung der Einlagenzinsen“. Das mache den Banken das Leben schwer und die Sparer seien die Verlierer, so Ernst.

Bevor schließlich der neue Bürgermeister, Marcel Pretsch-Rehm bei seinem ersten Auftritt sprach, standen zwei andere Punkte auf dem Abendprogramm.

Zunächst zog der kleine Marlon Michel das Interesse auf sich. Er erblickte am 6. Januar als erstes Baby von Borken, das Licht der Welt. Gemeinsam mit seinen Eltern Simone und Markus sowie mit Großvater Horst Michel, schaute er sich vom Arm seiner Mutter aus den Trubel um sich herum gelassen an.

In der anschließenden Gesprächsrunde, an der Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm mit Ute Talic, Rolf Waldeck, Pfarrer Jochen Löber und Recep Akdag sprach, stand das Thema „aktuelle Situation der Flüchtlinge in Borken“ auf dem Prüfstand. 120 Asylsuchende leben zurzeit in Borken und jeder der vier zu Wort Kommenden hatte Positives zu berichten. Nicht knapp fielen dabei Lob und Dank an die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern aus. Und die Gäste im Saal honorierten ihn mit Applaus.

Auch Bürgermeister Pritsch-Rehm versäumte in seiner Rede nicht, die Arbeit von Vereinen und Organen des öffentlichen Lebens der Stadt, wie der Feuerwehr, zu würdigen. Außerdem rief er alle dazu auf, sich an der Gestaltung ihrer Heimat zu beteiligen. Es sei an Jedem, die Veränderungen der Welt mit zu gestalten, altes und bewährtes zu erhalten und sich mit „seinen ganz besonderen Gaben“ einzubringen, so der neue Bürgermeister.

Gemeinsam an der Zukunft arbeiten, „miteinander und nicht über einander reden“, und die anstehenden Herausforderungen mit Mut und Flexibilität angehen, so lautete der Vorsatz und der Aufruf des neuen Stadtoberhauptes.

Von Christl Eberlein

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.