Mehr als 10.000 Besucher

Wecke- und Wurschtmarkt in Borken: Erfolg dank Spezialitäten und Wetter

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Ran an die Wurstproben: Ute Kramer (2. von rechts) bot Kostproben an und Klaus und Heidrun Frost sowie Christine Löwen ließen sich die leckeren Sachen schmecken.

Borken. Mehr als 10.000 Besucher kamen am Sonntag zum 6. Nordhessischen Wecke- und Wurschtmarkt nach Borken. Das schätzt Veranstalter Berthold Schreiner, der mit der Resonanz sehr zufrieden war.

Die Anfahrt nach Borken ließ am Wochenende schon nichts Gutes erahnen: Bereits vor den Toren der Bergbaustadt staute sich der Autoverkehr, im Schritttempo ging es ins Zentrum. Da angekommen, begann die Suche nach einem Parkplatz. Das ist aber völlig normal, wenn rund um das alte Rathaus Brot und Ahle Wurscht im Mittelpunkt de Interesses stehen.

Der Initiator und Organisator der Veranstaltung, Berthold Schreiner, hatte mit seinem Team keine Zeit, sich über die vielen Besucher aus dem weiten Umfeld der Braunkohlstadt zu freuen, weil so viel zu tun war. An über 50 Ständen wurden Wurst- und Backwaren, aber auch Gewürze, Käse, Wein und Schnäpse aus der Region angeboten.

Nach Angaben von Schreiner waren es den ganzen Tag weit über 10 000 Besucher, die den 6. Nordhessischen Wecke- und Wurschtmarkt besuchten, so viel wie nie zuvor. An den Ständen konnten die Besucher probieren, was die Verköstigungstabletts und die Aussteller hergaben.

Begünstigt wurde die Veranstaltung durch das herrlich sonnige und warme Herbstwetter. So gab es von der unteren Bahnhofstraße bis hinauf zum Alten Markt und darüber hinaus dichte Besucherströme.

Wer an den Ständen genug probiert hatte, suchte sich ein sonniges Plätzchen und ließ sich die nordhessischen Spezialitäten schmecken.

Auch in diesem Jahr waren Abordnungen aus Hüttschlag in Österreich, Izabelin aus Polen, Méru in Frankreich sowie dem SOS-Kinderdorf im ungarischen Köszeg mit landestypischen Spezialitäten vertreten.

Prämierungen

Im Mittelpunkt standen bei der 6. Auflage vom Nordhessischen Wecke- und Worschtmarkt die Prämierungen für die Fleischerei- und Bäckereibetriebe. Staatsminister Mark Weinmeister, Borkens Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder, Jürgen Altenhof, überreichten mit den Obermeistern Fritz Kästel und Olaf Nolte die Urkunden.

Wurst, Wecke und Wetter lockten tausende Besucher zum Markt nach Borken

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Endverbraucher
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Schade dass in diesem Artikel gar nicht auf den am Vorabend
erfolgten Wurst Lied Wettbewerb eingegangen worden ist. Eine schöne Idee, welcher leider nur ein mutiger Sänger gefolgt ist, dessen Betrag allerdings auch eine Erwähnung in der Zeitung wert gewesen wäre. Trotzdem ein schöner, Anfangs gutbesuchter Abend mit einer guten Band die ein tolles Programm geboten hat. Das der Marktplatz sich relativ früh leerte ist wohl zum großen Teil dem Umstand zuzuschreiben, das der Veranstalter es nicht für Nötig hielt, wie man es bei einem Thema „Wurst“ erwarten sollte auch selbige anbieten, soll heißen: Es gab nichts für den hungrigen Besucher, keine Bratwurst, kein Wecke. Die umliegenden Gastronomen wird es gefreut haben, wer aber einmal essen gegangen ist, hat dann aber den Marktplatz auch verlassen.
Fazit: Gute Idee, schlechte Ausführung, typisch für Borken, auf Wurstmarkt Lorbeeren (über 10.000 Besucher) ausruhen
genügt da nicht.

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