Borken investiert mit Hilfe des Landes unter anderem in Hallenbad und Kindergärten

Hat Geld erhalten: Die Stadt Borken packt mit Hilfe des Landes viele Projekte an. Sie investiert in Kindergärten, Gemeinschaftshäuser und vieles mehr. Das Bild mit dem frisch sanierten Wassertum entstand von einem Feldweg nahe Freudenthal. Foto:  Brandau

Borken. Das sind gute Nachrichten: Das Land Hessen hat der Stadt Borken neun Förderzusagen für 16 Projekte aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) gegeben. Damit kann die Stadt bis zu 1,7 Millionen Euro investieren. 429.000 Euro stehen durchs Programm des Landes, 1,3 Millionen durch das des Bundes bereit.

Das berichtete Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) bei seinem Besuch in der Bergmannsstadt, als er die Bewilligungsbescheide für neun Sanierungen übergab. Über die restlichen sieben Verfahren wird zurzeit entschieden.

Die Projekte

• Der Kindergarten Kleinenglis soll energetisch saniert werden. Die Heizung wird ausgetauscht, die Sanitärtechnik erneuert, Wärmedämmung angebracht, Räume renoviert, Schall- und Sonnenschutz eingesetzt werden. Kosten: 301.000 Euro. Der Bund trägt aus dem KIP 270.000, das Land 31.000 Euro.

• Der Kindergarten Großenenglis wird für renoviert. Türen, Fenster, Beleuchtung und Sanitäranlagen werden erneuert. Kosten: Der Bund trägt 90.000, das Land 10.000 Euro.

• Das Hallenbad aus dem Jahr 1964 wird für 250.000 Euro energetisch saniert. Das Land trägt 80, die Stadt Borken 20 Prozent dieser Kosten. Zusätzlich schießt die Stadt weitere 250.000 Euro aus Eigenmittel in den Umbau.

• In den Wohnbestand Schulstraße 6 fließen 30.000 Euro, in den im Grünen Weg 4 weitere 40.000 Euro. • Im DGH Dillich und im DGH Lendorf werden die Kesselanlage erneuert (35.000 bzw. 30.000 Euro). • Im Kindergarten Nassenerfurth steht eine energetische Teilsanierung an (50.000 Euro).

Das Programm

Das Kommunalen Investitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Städte und Gemeinden. Die können selbst entscheiden, wofür sie das Geld ausgeben wollen. Mit dem Programm werden die Sanierung von Kliniken und Bürgerhäusern sowie von Straßen und Gehwegen unterstützt, außerdem der Bau von Radwegen, der Ausbau von E-Mobilität sowie ein schnellerer Zugang ins Internet. Das Hessische Programm ermöglicht den Städten Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Euro.

Die Übersicht

Wer wissen will, wohin das Geld in der Region fließt, kann sich im Internet die komplette Übersichtsliste ansehen: www.wibank.de

Von Claudia Brandau

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