Geplantes Entwicklungskonzept

Fragebögen sind unterwegs: Edermünder sollen ihre Meinung äußern

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Die Fragebogen sind unterwegs: Jeder Edermünder kann ihn ausfüllen und seine Meinung zu vielen verschiedenen Themen äußern.

Edermünde.Um die richtigen politischen Entscheidungen für die Zukunft der Gemeinde zu treffen, startet in Edermünde eine der größten Bürgerbefragungen im Landkreis.

„Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit für unser Edermünde!“ Mit dieser Aufforderung wendet sich die Edermünder Kommunalpolitik zurzeit an die Einwohner der Gemeinde. Denn in diesen Tagen startet die umfangreichste Bürgerbefragung, die in einer Landkreis-Kommune bisher angelaufen ist.

Alle Edermünder ab 16 Jahren in den vier Ortsteilen Besse, Haldorf, Grifte und Holzhausen erhalten einen persönlich an sie gerichteten Brief mit einem Fragebogen, in dem sie die gegenwärtige und zukünftige Situation in Edermünde bewerten sollen. „Wir befragen alle Edermünder, auch Kinder und Jugendliche, damit jeder die Möglichkeit hat, seine Meinung zu äußern“, sagt Bürgermeister Thomas Petrich.

Er war vor zweieinhalb Jahren als Bürgermeister-Kandidat angetreten mit der Ankündigung, unter intensiver Beteiligung der Bürger ein Entwicklungskonzept für Edermünde erstellen zu wollen. Die professionell von einem Gießener Institut vorbereitete, streng anonymisierte Befragung sei der entscheidende Schritt hin zu dem Konzept, sagt Petrich.

Seit dem 1. November sind die Fragebögen den Edermündern zugestellt worden, ein portofreier Rückumschlag liegt dabei. Auch die Jugendlichen vom Ende der Grundschule bis 16 Jahre werden befragt, für sie gibt es eine Online-Version im Internet mit persönlichem Zugangscode.

Die Grundschüler sollen in Kooperation mit den Schulen und Lehrern nach ihren bewertungen befragt werden..

„Die Vorgabe war: Es soll jeder Bürger erreicht werden“, sagt Petrich. Die Gemeinde lasse sich die Befragung einiges kosten, aber das Ergebnis werde schließlich Leitlinie für die künftigen kommunalpolitischen Entscheidungen sein. Alle Fraktionen stehen dahinter. Die Fragebögen sollen bis zum 30. November zurückgeschickt werden. Erste Ergebnisse sollen im 1. Quartal 2017 vorliegen.

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