340 Teilnehmer beim 1. Unternehmertag der „Wirtschaftsregion Mittleres Edertal“

Firmen zeigten Flagge

Gemeinschaftsstand: Brita Ziske (Berufsakademie Nordhessen) Sabine Grünewald-Litwiakow (Berufsakademie Nordhessen) Ruth Piro-Klein (Bildungszentrum Stadtkrankenhaus Korbach).

Fritzlar/Bad Wildungen. Rund 340 Teilnehmer zählte der erste Unternehmertag der „Wirtschaftsregion mittleres Edertal“ in der Bad Wildunger Wandelhalle. Wirtschaftsförderin Sabine Lauffer begrüßte unter den Anwesenden zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Stolz sei sie auf Unternehmergeist sowie Kompetenz und versprach interessante Einblicke in das Wirtschaftsleben der Region. Lauffer dankte Arno Riedel, dessen Engagement und Begeisterung viele Multiplikatoren angesteckt habe und der die Veranstaltung moderierte.

Die Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen, Volker Zimmermann (Bad Wildungen), Wolfgang Gottschalk (Edertal) und Karl-Wilhelm Lange (Fritzlar) sprachen von positiven Aspekten der kreisübergreifenden Zusammenarbeit, deren Ziel ein wirtschaftliches Oberzentrum sei.

Standort in der Region

Drei Unternehmen der Wirtschaftsregion, Anders Metallbau aus Fritzlar, ConSolaris (Edertal) und das in Bad Wildungen ansässige Unternehmern Illbruck Sanitärtechnik stellten bei Bühnenpräsentation ihre Unternehmen vor. Alle drei bekannten sich trotz teils enormer Expansion über Deutschland hinaus zum Standort in der Region.

Wichtig sei eine gute Schul- und qualifizierte Ausbildung der Mitarbeiter, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Stillstand bedeute Rückwärtsgang, sagte ConSolaris-Mitbegründer Alexander Eysert. „Unser Rohstoff ist das Know-How.“ Da sei Unterstützung durch Verbände und Politik gefragt. Aufgelockert wurden die Präsentationen durch Beiträge der „Wedding Brass“ aus Fritzlar und der Street-Dance-Gruppe „Pinwoc“ aus Bad Wildungen. Architektin Antje Relke-Paul, die ihr Unternehmen mit Kollege Torsten Zimmer an einem der 39 Tische präsentierte, erhoffte sich neue Kontakte. „Viele von uns sind hier so nah beieinander und doch haben wir kaum Einblick in die benachbarten Betriebe“, sagte sie. Solch eine Veranstaltung sei bestens geeignet, dies zu ändern.

Von Sibylle Teuber-Blechschmidt

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