Stadtmarketing: Dreitägige Großveranstaltung hat alle Erwartungen übertroffen

Fritzlar feierte kaiserlich

Fritzlar. Die Gewandungen sind abgelegt, die Lager der Ritter in Fritzlar abgebaut und der Alltag hat die Stadt wieder. Zeit, für eine erste Bilanz zum dreitägigen Kaiserfest, welches am Wochenende in der mittelalterlichen Stadt gefeiert wurde.

Begeistert von der Großveranstaltung sind die neue Leiterin des Stadtmarketings, Susanne Ebel, und Bürgermeister Hartmut Spogat. „Das Fest hat unsere Erwartungen übertroffen“, so Ebels Fazit. Spogat schwärmt von der besonders stimmungsvollen Atmosphäre. Die Qualität des Festes sei noch einmal gestiegen, so Spogat.

Sie sei sehr zufrieden mit dem Verlauf und beeindruckt von der Stimmung. Nicht nur die Aussteller, Gaukler und Mittelaltergruppen seien in Gewandung erschienen, auch viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um einmal in das Mittelalter einzutauchen und kamen verkleidet nach Fritzlar. Das habe sich auch positiv auf die Atmosphäre ausgewirkt.

Obwohl noch keine genauen Besucherzahlen vorlägen, könne man von mehreren zehntausend Besuchern ausgehen, die von Freitag bis Sonntag nach Fritzlar gekommen waren. Die meisten Gäste seien am Sonntag in der Stadt gewesen. Doch auch Freitag und Samstag kamen viele Besucher in die Allee und die Altstadt. Großen Wert habe man auf die Vielfalt bei den Angeboten und auf hochwertige Produkte gelegt, erklärt Ebel. Auch das Zusammenspiel bei der Organisation habe zwischen Stadtmarketing, Stadt und Sponsoren hervorragend geklappt. „Großartige Unterstützung haben wir von der Gruppe Vergessene Welten bekommen.“ Spogat fasst es so zusammen: „Es war ein friedliches, entspanntes und sehr stimmungsvolles Fest.“

Hingucker: Beim Kaiserfest in Fritzlar waren die gewandeten Teilnehmer und Besucher beliebte Fotomotive.

Dennoch gebe es noch die ein oder andere Stellschraube, an der man drehen werde, um beim nächsten Kaiserfest in zwei Jahren noch besser zu sein. Um was genau es dabei geht, wollte Ebel noch nicht verraten. Nur soviel: „Wir haben auch Tipps und Anregungen bekommen, die wir nun in Ruhe prüfen.“ Spogat wird da deutlicher: Das Parkplatzangebot gelte es zu optimieren. Die Ausschilderung könne man verbessern. Weil viele Menschen zu dem Fest gekommen seien, gab es insbesondere am Sonntag kaum freie Parkplätze in der Innenstadt.

Das bestätigt auch Polizeipressesprecher Markus Brettschneider. Der Polizei sei an den drei Veranstaltungstagen nur zwei Mal gerufen worden. Einmal zu einem Parkplatzstreit und einmal wegen Lärms. Einschreiten mussten die Beamten in der Nacht zu Sonntag, als drei jugendliche Randalierer gemeldet wurden. „Es wurde nichts zerstört und die drei Jugendlichen wurden nach Hause geschickt“, sagt Brettschneider.

Rubriklistenbild: © Zerhau

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