Polizei ermittelt

Gefährdung des Luftverkehrs: Fritzlarer Tiger-Piloten mit Laser geblendet

Fritzlar. Piloten der Fritzlarer Heeresflieger sind in dieser Woche in zwei Fällen im Flug mit einem Laserpointer geblendet worden. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Luftverkehrs. Verletzt wurde offenbar niemand.

Der jüngste Vorfall ereignete sich am Donnerstag um 21.43 Uhr in Höhe der Firma Hengstenberg. Bereits am Dienstag um 21.22 Uhr war bei einer Nachtflugübung mehrfach mit einem Laserpointer in das Cockpit eines Tiger-Hubschraubers geleuchtet worden.

Die Person mit dem Laserpointer stand nach Angaben der Polizei auf der Pappelallee zwischen der Firma Hengstenberg und der Lackiererei Durstewitz. Eine sofortige Fahndung in diesem Bereich sei negativ verlaufen.

Am Donnerstagabend habe das Kontrollpersonal am Flugplatz der Bundeswehr in Fritzlar erneut eine Laserblendung gemeldet. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich um eine Straftat handelt. Hinweise: Tel. 05622-99660.

Lärm durch Nachtflüge

Unabhängig von diesen Vorfällen weist die Bundeswehr darauf hin, dass es am Mittwoch und Donnerstag (21. und 22. September) im Zusammenhang mit der Nachtflugausbildung zwischen 20 Uhr und 24 Uhr zu erhöhtem Fluglärm kommen könne. Außerdem werde ein Fahrzeug-Konvoi von bis zu zehn Fahrzeugen im Einsatz sein.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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