Gudensberger Traditionsbetrieb

Gudensberger Eiswaffelbäckerei Big Drum ist zahlungsunfähig

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BNig Drum in Gudensberg: Die Eiswaffelbäckerei ist zahlungsunfähig.

Die Gudensberger Eiswaffelbäckerei Big Drum, seit 1965 in der Klein-stadt ansässig, ist zahlungsunfähig. Die Insolvenz wurde am Mittwoch beim Fritzlarer Amtsgericht beantragt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Carsten Koch von der Kasseler Kanzlei Westhelle.

Aktualisiert um 14.18 Uhr.

Bereits in der vergangenen Woche wurde der Belegschaft des Unternehmens in einer Betriebsversammlung mitgeteilt, dass die Firma in finanziellen Schwierigkeiten stecke (wir berichteten). Big Drum ist Teil einer in Spanien ansässigen Firmengruppe. In Gudensberg waren vor vier Jahren noch 263 Mitarbeiter beschäftigt, zurzeit hat das Unternehmen etwa 75 Personen festangestellt und bis zu 65 Saisonarbeitskräfte. Überrascht von den finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens zeigte sich Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner. „

Als ich davon erfahren habe, habe ich mich gleich mit dem Betriebsleiter in Verbindung gesetzt und ihm die Unterstützung der Stadt zugesagt.“ Es handele sich um langjährige und qualifizierte Arbeitsverträge, betonte Börner. „Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um dem Unternehmen zu helfen“, sagte Börner. Wie diese Hilfe konkret aussehen kann, könne er derzeit aber noch nicht sagen. „Wir stehen für Gespräche zur Verfügung“, so Börner. Nicht von der finanziellen Krise betroffen ist das Unternehmen Big Drum Engineering in Edertal.

Jennifer
(9)(0)

Sicher wurde Big Drum absichtlich vor die Wand gefahren, Von den anderen wurden die Schulden auf nur das eine verbucht, damit die den anderen platt machen können. Sowas sollte man echt genauer unter die Lupe genommen werden!!

ArmesDeutschlandAntwort
(4)(0)

Das ist die (politisch gewollte) Realität!

Van Nuelle
(35)(0)

Wer will hier eigentlich wen bescheissen? Im Wirtschaftsjahr 2011 (01.10.2010 bis 30.09.2011) hat das Unternehmen einen Jahresüberschuss von rd. 2,78 Millionen Euro. Man leistet sich im Jahr 2011 eine saftige Ausschüttung von rd. 3,1 Millionen Euro. Trotz verbleibendem Rest von 0,977 Millionen Euro Bilanzgewinn meldet das Unternehmen, ohne dass irgendwelche Umstände ersichtlich sind, die eine katastrophale Wirtschaftslage vermuten lassen, im Frühjahr 2013 Insolvenz an. Hätte man zuvor nicht derart massiv die Firmenkonten über eine Ausschüttung geplündert, wäre Zahlungsunfähigheit wohl kein Thema.
Vermutlich werden hier massiv Finanzmittel abgezogen, um damit evtl. in Spanien große Löcher zu stopfen.
Scheinbar soll hier der Steuerzahler für die nach Spanien geflossenen liquiden Mittel aufkommen.
Quelle: https://www.bundesanzeiger.de/...

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