Spiel, Spaß und Aktionen

Großkreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren: 1500 Jugendliche hatten Spaß

Gudensberg. Die Kreisjugendfeuerwehr Fritzlar-Homberg hatte zu ihrem 50. Geburtstag eine Menge Gäste eingeladen.

1500 Jugendliche kamen zum ersten gemeinsamen Zeltlager der 168 Kreisjugendfeuerwehren des gesamten Schwalm-Eder-Kreises am Wochenende nach Gudensberg.

Die Idee zu einem Großzeltlager bestand schon lange, und die Fritzlarer setzten zu ihrem Jubiläum die Idee in die Realität um. Das Treffen sollte ursprünglich auf dem Pferdemarktplatz in der Domstadt stattfinden, kollidierte aber mit dem Tag der Bundeswehr auf dem Garnisonsgelände.

Nach einigen Querelen wichen die Jugendlichen aus und wurden in Gudensberg mit offenen Armen in Empfang genommen. Landrat Winfried Becker, der am Samstag auch die Ehemaligen beim Senioren-Nachmittag begrüßte, eröffnete mit Bürgermeister Frank Börner als Gastgeber am Freitag in einer Feierstunde im Beisein der Kreisfeuerwehrverbrandsvorsitzenden Dieter Ide, Frank Nuhn und Robert Pfalzgraf das Spektakel in der Zeltstadt auf dem alten Sportplatz.

Am Samstag wurde es dann ernst, denn neben dem Bundeswettbewerb fand ein Spiel ohne Grenzen statt, bei dem der Spaß am Spiel im Vordergrund stand, etwa beim Tischtennisball-Labyrinth, Zielwurf mit Schlauchkupplung oder Speerwurf.

Beim Bundeswettbewerb, der sich in einen A-Teil ( Löschangriff) und einen B-Teil (400m-Hindernislauf) aufgliedert, ging es an den Stationen darum, die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. So mussten neben dem Verlegen von Schlauchleitungen eine Matte, die einen Wassergraben darstellte, übersprungen und danach eine Leiterwand und eine Hürde sowie ein Kriechtunnel überwunden werden.

1500 Jugendliche beim Feuerwehr-Zeltlager in Gudensberg

Am Ende des Parcours war dann noch Geschicklichkeit beim Knüpfen von vorgegebenen Knotenformen gefordert. An allen Stationen wurden Punkte vergeben, aber nicht als Plus-, sondern als Minuspunkte. Sogar für Meckern oder Fluchen gab es Punktabzug.

Beim B-Teil war neben Schnelligkeit und Ausdauer auch Zielgenauigkeit gefordert, denn neben dem Laufen gehörten das Aufrollen eines C-Druckschlauches, Anlegen der Schutzausrüstung, Ankoppeln eines Strahlrohres, Binden eines Knotens, Laufbrett und Zielwurf mit Leinenbeutel zu den Aufgaben.

Das alles machte natürlich hungrig und durstig, und es war schon eine Herausforderung für das DRK und die Malteser unter der Leitung von Michael Ötzel, die Jugendlichen mit ihren Betreuern zu versorgen. Aber alles klappte wie am Schnürchen, es gab großes Lob für die Feldköche.

Nach der Siegerehrung der Besten vom Bundeswettbewerb wurde es am Abend laut und fetzig, denn im Festzelt brachte die Liveband „Bettyford“ die Jugendlichen in Bewegung und Stimmung.

Der Tag endete mit einem großen Höhenfeuerwerk. Am Sonntag hieß es nach dem gemeinsamen Gottesdienst und einer Abschlussfeier: Ab nach Hause.

Von Rainer Zirzow

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