Kalligrafie und selbstgenähte Puppen: Hobbyvernissage in Kleinenglis lockte Besucher

Puppen und mehr gab es am Stand von Déborah Binder: Sie hat bei der Hobbyvernissage ihre Näharbeiten vorgestellt. Fotos: Zecher-Christ
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Puppen und mehr gab es am Stand von Déborah Binder: Sie hat bei der Hobbyvernissage ihre Näharbeiten vorgestellt.

Kleinenglis. Sie bestaunten Kalligrafie und selbstgenähte Puppen: Die erste Hobbyvernissage in Kleinenglis hat sich als Besuchermagnet entpuppt.

Zahlreiche Besucher waren am Sonntag in das Dorfgemeinschaftshaus gekommen und bestaunten das vielfältige Angebot an den acht Verkaufsständen.

Sigrid Schomberg hat der sich der Kalligraphie verschrieben.

Zur Vernissage hatte der Kultur- und Partnerschaftsverein eingeladen. „Ich freue mich, dass aus einer lockeren Idee, so eine schöne Veranstaltung geworden ist“, sagte die Vorsitzende Kerstin Gerber. Die Besucher konnten Fotografien, Malereien, Kalligraphie-Arbeiten, Näharbeiten, Badesalze, Duftseifen, Schmuck, Blumengestecke, Holzarbeiten, Marmeladen, Gelees und vieles mehr bei den Kunsthandwerkern, Malern, Fotografen und Bastlern erwerben. Am Stand von Déborah Binder gab es unter anderem selbstgenähte Kissen, Taschen und Puppen. „Leider ist der Tag manchmal dafür viel zu kurz“, schwärmt sie über ihr Hobby.

Kerstin Gerber stellt Badesalze her. „Die Rosen und der Lavendel dafür wachsen in meinem Garten“, erklärt sie. Sigrid Schomberg hat der sich der Kalligraphie-Kunst verschrieben. Mit Feder und Tusche schreibt sie Sprüche auf selbstgemachte Karten oder verfasst sogar kleine Märchenbücher und Kalender, die sie selbst bindet.

„Ich mache das schon seit 1988 und es hat sich seitdem immer weiter entwickelt“, erinnert sie sich. Sie schreibt auf Naturpapier und achtet bei jedem Werk auf die Farbgebung. „Es muss halt alles zusammen passen“, betont Sigrid Schomburg. Zur Auflockerung der Veranstaltung sind die „Skipping Frogs“ (Springfrösche) vom Turn- und Sportverein Borken aufgetreten. Sie zeigten verschiedene Choreografien mit Springseilen.

„Ich habe nicht mit so großem Zuspruch gerechnet“, sagte Kerstin Gerber. Sie könne sich gut vorstellen, dass der Verein eine zweite Auflage der Vernissage veranstaltet.

Von Nadja Zecher-Christ

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