Gefahrstoff-Einsatz in Homberg: Tonne mit Wasserstoffperoxid drohte zu platzen

Einsatz für den Gefahrstoffzug der Homberger Feuerwehr: Ein mit Wasserstoffperoxid gefülltes Fass hatte sich aufgebläht. Die Einsatzkräfte haben die Situation entschärft. Foto: Laumann

Homberg. Glimpflich ist am Donnerstag ein Gefahrstoff-Einsatz in Homberg ausgegangen. Eine mit Wasserstoffperoxid gefüllte Tonne auf dem Gelände der Firma S.T.a.R-Logistik hatte um 8 Uhr für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt.

Die Kunststofftonne mit der ätzenden Flüssigkeit stand auf einem Lastwagen. Mitarbeiter der Firma hatten gesehen, wie sich das 1000 Liter fassende Fass aufblähte. „Es hatten sich Gase gebildet. Vermutlich waren die Überdruckventile im Deckel defekt. Das Fass kann dann explodieren“, erklärte Hombergs Stadtbrandinspektor Jörg Rohde.

32 Einsatzkräfte waren in das Homberger Industriegebiet ausgerückt. Der Gefahrstoffzug der Homberger Feuerwehr war ebenso wie der Unterstützungsdienst des Schwalm-Eder-Kreises, der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Aufgabe der Einsatzkräfte war es, den Druck aus dem Fass zu nehmen. Sie zogen ihre Chemikalienschutzanzüge an und drehten den Deckel auf. „Es hat alles problemlos geklappt“, sagte Rohde. Es seien keine Flüssigkeiten und keine Gase ausgetreten. „Es handelte sich um eine Vorsichtsmaßnahme.“ Das Fass wurde mit einem neuen Deckel verschlossen.

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