Standort soll auf sachlicher Ebene verhandelt werden

Grüne Homberg: „Musikschule nicht instrumentalisieren“

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Inga Klöpfel, Leiterin der Musikschule Schwalm-Eder, mit der Querflöte vor dem neuen Sitz. Die Musikschule residiert jetzt über dem Ausbildungsrestaurant der Starthilfe in der Untergasse im ehemaligen Jugendzentrum.

Homberg. Bisher verliefen die Gespräche zwischen der Musikschule und der Stadt immer in einer ruhigen Atmosphäre und waren nicht Gegenstand von öffentlichem Parteienstreit, so Klaus Bölling, Fraktionsvorsitzender der Grünen mit Blick auf die Forderung der FWG, die Musikschule langfristig statt am Marktplatz an einen Standort im Bindeweg zu verlegen.

Diese ruhige Atmosphäre sei auch gut so gewesen, schließlich gehe es um eine wertvolle und wichtige Einrichtung, über deren Standort in Homberg immer einvernehmliche Lösungen zwischen Stadt und Musikschule gefunden wurden. „Das sollte auch so bleiben“, teilt Bölling mit.

Als Standort vorgeschlagen: Die ehemalige Druckerei sei der ideale Standort für die Musikschule, schlägt die FWG vor.

Den Verbleib der Einrichtung in Homberg in Frage zu stellen, nur um eine Schlagzeile zu produzieren, sei unseriös und kennzeichne einen schlechten Politikstil. „Zumal wenn in der Musikschule selbst keinerlei entsprechende Pläne bestehen“, so Bölling. Und: Unseriös sei es auch, ein Gebäude ins Spiel zu bringen, dessen Eigentümer sich wahrscheinlich über eine entsprechende Verwendung freuen würde, auf das die Stadt aber keinen Zugriff habe. „Gerade die FWG hat bisher jeglichen Gebäudekauf durch die Stadt vehement abgelehnt“, betont Bölling.

Der endgültige Standort der Musikschule sollte wie bisher auf sachlicher Ebene zwischen der Stadt und der Leitung der Schule verhandelt und entschieden werden. Die Verunsicherung von Schülern, Eltern und Lehrern sei absolut kontraproduktiv und schade den Interessen aber auch dem Ruf der Stadt Homberg, so Bölling.

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