Neujahrsempfang: Das gute Gefühl in der Stadt nimmt zu

Stolzer Opa mit erfolgreichem Enkel: Altbürgermeister Helmut Blau mit seinem Enkel Kay Rübenstahl, der zweite Sieger im Bundeswettbewerb Jugend forscht.

Homberg. Dr. Nico Ritz zog beim Neujahrsempfang der Stadt eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und blickte für Homberg mit Zuversicht auf das kommende Jahr. Die Stimmung bei den Menschen und in der Politik habe sich verbessert, so sein Eindruck.

Gute Atmosphäre

Fest machte er die Stimmung an den Feiern, die das Stadtmarketing und homberg events auf die Beine gestellt haben. Vor allem das Altstadtfest und die Nachtmärkte hätten die Homberger zusammen geführt und seien für das gute Gefühl in der Stadt mit verantwortlich. Positiv bewertete er auch die Zusammenarbeit im Stadtparlament: „Faire Diskussionen nahmen deutlich zu.“ Für die Kommunalwahl hätten sich viele junge Leute beworben, die die Stadt mit gestalten wollten. „Ich glaube, dass die Menschen Vertrauen in Homberg gewinnen.“

Entwicklungen

Dazu zählte er auch die gute Entwicklung in den Baugebieten wie im Mühlhäuser Feld und die Verlagerung von Dorfgemeinschaftshäusern in private Trägerschaft. Positiv sei die, wenn im Moment auch nur zeitweise, Öffnung der Krone und die Bewirtschaftung auf dem Schlossberg. Die Burg-Gaststätte wird demnächst umgebaut. Das Problemkind, die Altstadt, bleibe im Fokus. Dazu setzt er weiter auf das geplante Einkaufszentrum am Ulrich Areal. „Wir müssen uns damit beeilen.“ Er zitierte Willy Brandt: „Der beste Weg die Zukunft voraus zu sagen, ist, sie zu gestalten.“

Flüchtlinge

Als Herausforderung müsse man die Flüchtlinge nehmen. Die Stimmung dazu sei in Homberg gut, das habe der Erfolg der Aktion „Homberg hilft“ im Dezember gezeigt. Wenn man sich kümmere, könne Integration gelingen.

Stadtverordnetenvorsteher Heinz Marx beschäftigt das Thema ebenso. 500 Flüchtlinge leben zurzeit in Homberg. Dies sei eine Aufgabe für die Stadt. Marx wird rein politisch nicht so viel mehr damit zu tun haben. Er kündigte an, mit der nächsten Kommunalwahl, seinen Vorsitz im Parlament abzugeben.

Ehrenamt

Ehrung für den Einsatz am Nächsten: Stadtverordnetenvorsteher Heinz Marx, Helga Engelke, von der Landesseniorenvertretung, Anni Cerba, Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Joachim Eisenberg, Heinz Engelhard und Frank Ruland. Fotos: Thiery

Über die Kraft der Bürger beim Gestalten der Gesellschaft referierte Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes. Das Ehrenamt sei ein hohes Gut, das nicht zu unterschätzen sei. Die Arbeitsleistungen, die Ehrenamtliche jedes Jahr erbringen, entsprächen jährlich 18 Milliarden Euro, bei einem Lohn von 10 Euro pro Stunde, habe das Statistische Bundesamt ermittelt. Viele Ehrenamtliche hätten Spaß an der Aufgabe und der Nutzen seien persönliche Anerkennung und Selbstverwirklichung.

Ehrungen

Das hatten auch die Mitglieder des Homberger Seniorenbeirates in den vergangenen 25 Jahren. Geehrt wurden Anni Cerba, Joachim Eisenberg, Heinz Engelhard, Frank Ruland und Reinhard Lösel von Helga Egelke, von der Landesseniorenvertretung für ihren Einsatz. Eine Anerkennung erhielt auch der langjährige Leiter des THW Homberg, Lothar Fritz. Er war von 1980 bis 2015 dessen Leiter. Ebenso geehrt wurde Kay Rübenstahl, Enkel des Altbürgermeistern Helmut Blau. Er hatte Homberg im vergangenen Jahr über die Grenzen heraus bekannt gemacht hatte, mit dem zweiten Platz, den er bei dem Bundeswettbewerb, Jugend forscht“, gewann. Rübenstahl hatte mit seinen Kollegen Michelle Naass und Duo Andreas Qiu, einen Nachweis für ein haushaltstaugliches Verfahren zum Nachweis von Melamin im Milchpulver entwickelt.

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