Standorte und Gebühren

Homberg: Parkautomaten stehen schon - Gebühren ab Februar

Bald kostenpflichtig: Auch nahe des Rathauses steht ein Parkautomat. Foto: Yüce

Homberg. Die ersten stehen schon, insgesamt 14 Parkautomaten werden derzeit in Homberg aufgestellt. Damit wird nun sichtbar, was lange diskutiert wurde: die Einführung von Parkgebühren.

Bislang konnte man in der Stadt mit Parkscheibe kostenlos parken. Doch ab dem 1. Februar wird das Parken in einigen Bereichen Geld kosten.

Man hoffe auf die Rückmeldung aus der Bevölkerung, sagt Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz. „Wir wollen die Situation dauerhaft überprüfen und bei Bedarf nachsteuern.“ Das betreffe auch die Standorte, denn die Automaten könnten ohne großen Aufwand versetzt werden.

Durch die Automaten habe man die Möglichkeit, das Parkverhalten zu steuern. In Homberg fehle es aber auch an großen, zusammenhängenden Parkplätzen. Einer der größeren sei der Reithausplatz mit etwas über 60 Parkplätzen.

Die Standorte 

Die Parkautomaten sollen in der Hans-Staden-Allee (einschließlich Reithausplatz und Alleebereich), Bergstraße, Holzhäuser Straße (Parkplatz AWO), Pfarrstraße, Ziegenhainer Straße, Parkstraße, Wallstraße, Untergasse und im Parkhaus Pulverturm stehen. Einzelparkplätze sollen dort ausgenommen und mit Parkscheibe nutzbar sein.

Die Gebühren 

Die Gebühr beträgt in der ersten Stunde für je 15 Minuten 20 Cent, ab der zweiten und für jede weitere Stunde 1 Euro, das Tagesticket kostet 6 Euro. Wohnmobilisten zahlen auf den Wohnmobilparkplätzen 7 Euro/Tag. An dem Wohnmobilparkplatz an der B 323 werden keine Gebühren fällig.

Berufstätige, die in der Altstadt beschäftigt sind, können einen Parkausweis für den Reithausplatz für 120 Euro/Jahr kaufen.

Die Parkscheibe 

Am Marktplatz, Westheimer Straße, Holzhäuser Straße, Ziegenhainer Straße und Untergasse kann teils auch mit Parkscheibe geparkt werden.

Es werde beschildert, in welchen Bereichen Parkscheiben und in welchen Parkgebühren gefordert seien. Eine Brötchentaste gibt es an den nun aufgestellten Automaten übrigens nicht.

Kostenloses Parken 

Möglich sei, dass die Parkplätze am ehemaligen Krankenhaus als kostenlose Parkplätze genutzt werden könnten, sagte Ritz. Darüber führe er derzeit Gespräche und hoffe bis Anfang Februar auf eine Entscheidung.

Die Kosten 

Für die Anschaffung und Montage der Automaten kalkulierte man bisher 133 000 Euro (wir berichteten). Doch könnte die Rechnung der Automatenaufsteller günstiger ausfallen: Bis auf zwei Automaten, die im Parkhaus stehen, sollen alle mit Solarzellen betrieben werden. Dann würden die Kosten für die zusätzlichen Stromanschlüsse entfallen.

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