15.000 Euro Schaden - Fahrer blieb unverletzt

Unfall auf der A7: Auto stand in Flammen

Unfall zwischen Malsfeld und Homberg: Auto brannte auf der A7
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Nur verglühtes Metall übrig: Das Fahrzeug war nicht mehr zu retten. Geschätztzer Schaden: 15.000 Euro.

Homberg. Auf der A7 hat am Dienstagabend zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg ein Auto gebrannt. Der Fahrer des Wagens konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Der 63-jähriger Autofahrer war am Dienstagabend gegen 19.40 Uhr auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg in Richtung Süd unterwegs gewesen. Der Mann kam aus Goslar und wollte in seinen Heimatort Spiesen-Elversberg im Kreis Neunkirchen/Saar fahren.

Etwa einen Kilometer vor der Raststätte Hasselberg bemerkte er in seinem Van plötzlich starken Rauchgeruch. Er fuhr auf den Standstreifen und wollte den Motor ausschalten. Doch das war nach seinen Angaben nicht mehr möglich. Als er die Kühlerhaube öffnete, sah er Rauch und Flammen im Motorraum. Schnell holte er seine persönlichen Sachen aus dem vier Jahre alten Auto, denn mittlerweile hatten die Flammen auf den Innenraum übergegriffen. Sofort alarmierte er die Feuerwehr, allerdings hatten die Flammen da schon das gesamte Fahrzeug erfasst.

Als die Freiwillige Feuerwehr Melsungen ankam, brannte das Auto bereits in voller Ausdehnung. Mit Wasser und Schaum wurden die Flammen bekämpft. Die Einsatzkräfte mussten wegen der starken Rauchentwicklung Atemschutzgeräte tragen.

An dem Fahrzeug war nichts mehr zu retten, es brannte total aus. Nur verglühtes Metall und total verschmorte Teile blieben von dem Auto übrig. Das Fahrzeugwrack wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen von der Autobahn geborgen. Die Standspur ist auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern auch verbrannt und muss erneuert werden. Der Böschungsbrand, der durch den Flammenübergriff entstanden war, hatten die Feuerwehrleute schnell gelöscht.

Die Feuerwehr Melsungen war mit 16 Einsatzkräften unter der Leitung von Wehrführer Patrick Schwarz im Einsatz. Die Autobahnpolizei schätzt den Schaden an dem Auto auf 15.000 Euro. Der Fahrer, der allein in seinem Fahrzeug gesessen hatte, blieb bis auf den Schreck unterletzt.

Während der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die rechte Fahrspur gesperrt werden. Es kam nur zu geringen Behinderungen auf der Autobahn. Allerdings bemängelten die Rettungskräfte das Verhalten vieler Autofahrer. Trotz mehrerer Fahrzeuge von Feuerwehr und Polizei, die alle mit eingeschaltetem Blaulicht, auf der Standspur standen, rasten sie mit unverminderter Geschwindigkeit an der Einsatzstelle vorbei. Sogar als Absicherung neben den Einsatzfahrzeugen stehende Blinkleuchten wurden von Lkw überfahren.

Auto brannte auf der A7 kurz vor der Raststätte Hasselberg

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