„Junge Fachkräfte werden in allen Bereichen gesucht“

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Gute Aussichten: Kreishandwerksmeister Frank Dittmar empfiehlt eine Ausbildung im Bauhandwerk.

Das Bauhandwerk hat Zukunft. Wir sprachen mit Innungssobermeister und Präsident des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen, Dipl.-Ing. Frank Dittmar:

Welche Ausbildungsberufe gibt es? Wo liegen in der Ausbildung die Schwerpunkte? 

Frank Dittmar: Neben der klassischen Maurerausbildung werden Betonbauer, Fliesen-und Plattenleger, Straßenbauer, Rohrleitungs- und Kanalbauer, Zimmerer und diverse Ausbauberufe als Ausbildungsberuf angeboten.

Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen zweifellos in der praktischen Umsetzung. Im Klartext soll theoretisch erlerntes Wissen, also die Lerninhalte der Ausbildung, handwerklich umgesetzt werden, und das in allen Bereichen rund um das Bauen.

Welche Voraussetzungen/Interessen sind für diesen Beruf wichtig? 

Dittmar: Grundvoraussetzung ist der Haupt- oder Realschulabschluss und ein gesteigertes Interesse an handwerklichem Arbeiten. Die Bewerber sollten körperlich geeignet sein, teamfähig und Spaß auch im Umgang mit Geräten und Maschinen haben.

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Wie sind die Zukunftsaussichten? Warum lohnt sich eine Ausbildung als Zimmermann für junge Menschen? 

Dittmar: Die Zukunftsaussichten in den Bauberufen sind überwiegend sehr gut. Die Arbeitslosigkeit in Bauberufen ist auf dem niedrigsten Stand seit den letzten zehn Jahren, insbesondere junge Fachkräfte werden in allen Bereichen gesucht und nachgefragt.

Lohnenswert ist die Ausbildung auch, weil Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum Meister oder Ingenieurstudium möglich sind.

Warum sollte man einen Handwerksbetrieb beauftragen? 

Dittmar: Qualitativ hochwertige Leistungen werden mit Gewährleistungsansprüchen des Kunden zu fairen Preisen angeboten. Im Übrigen findet eine Wertschöpfung vor Ort statt, und man sichert ortsnah Arbeitsplätze. (zmh)

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