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Jubiläumsfest: Ein Dorf wird zur Bühne

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Selten: Auf dem Hochrad war Freddy Wurmbäck unterwegs.
Selten: Auf dem Hochrad war Freddy Wurmbäck unterwegs.

Densberg. Was die 480 Einwohner des Kellerwalddörfchens Densberg zur Feier des 925-jährigen Bestehens auf die Beine gestellt haben, war beachtlich. Höhepunkt des Festes war der Festzug mit 140 Ständen am Sonntag.

Die Sonne meinte es gut mit den Densbergern und ihren Gästen, die durch das Dorf bummelten. Dort waren tolle Aussteller und Vorführungen zu bestaunen, Liedvorträge zu hören und lehrreiche Schautafeln zu begutachten. Auch eine witzige Schulstunde aus der „guten alten Zeit“ stand auf dem Programm.

Zum Jubiläum war das Dorf zum Ausstellungsgelände geworden. Den Kraftakt, der dazu nötig war, sah man den Organisatoren in orangefarbenen Hemden nicht an. Sogar die Damen an den qualmenden Herden lächelten. Lothar Klitsch, der Kellerwalddruide, präsentierte mystische Künste, der Verein Freunde des Mittelalters zeigte die Lebensweise, Kleidung und die Gepflogenheiten aus vergangenen Zeiten. „So kriegst Du nie einen Mann“ schimpfte der strenge Dorflehrer Helge Körbel im schwarzen Frack die nachlässige Schülerin, gespielt von Louisa Rysaby. Die Besucher konnten das Schauspiel durch die Fenster des Klassenzimmers verfolgen.

Für musikalische Unterhaltung sorgten der Männergesangverein Densberg-Hundshausen mit 50 Männern, der Gesangverein Jesberg, der Gospelchor Zimmersrode, Kindergarten, Musikschule Schwalm-Eder, der Shantychor Römersberg und der Gesangverein Elnrode-Strang. Mit Tänzen unterhielten der Karnevalsverein Konfetti und die Tanzgruppe Splash aus Bischhausen.

Der Regen setzte erst zum Ende des Festes ein und fegte die Dorfstraßen wieder rein. MEHR BILDER AUF www. HNA.de/foto

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