Jugendwehren unterstützen Anti-Gewalt-Kurs

Ein Klingelknopf gegen Extremismus

Schwalm-Eder. Jugendfeuerwehren aus dem Schwalm-Eder-Kreis unterstützen die Initiative "Gewalt geht nicht!", die unter anderem vom Schwalm-Eder-Kreis betrieben wird.

Während eines Seminars in Naumburg informierten sie sich, wie sie auf Rechtsextremismus reagieren können. Stephan Bürger, Koordinator des Projekts, leitete die Tagung.

"Erlebniswelt Rechtsextremismus - Schrecken und Faszination", hieß es am ersten Abend, und die Teilnehmer stellten fest, dass nicht jede Propaganda von Rechts auf den ersten Blick zu erkennen ist. Angebot auf Internetseite

Am zweiten Tag berichtete der stellvertretende Landesjugendwart der Feuerwehr, Michael Kittel, über das "Beratungsnetzwerk Hessen" sowie den von der Feuerwehr eingerichteten "Klingelknopf". Jugendliche finden per Klingelknopf auf der Internetseite der Hessischen Jugendfeuerwehr Zugang zum Beratungsnetzwerk. Von dort aus kann eine Unterstützung und Begleitung organisiert werden, bis hin zur Vermittlung in ein Aussteigerprogramm. In Arbeitsgruppen wurden die Themen vertieft und Vorschläge für Aktionen, Veranstaltungen und Schulungen erarbeitet.

Aktionen in Kreisteilen

Das Seminar war nach dem Eindruck der Teilnehmer ein gelungener Startschuss für eine Teilnahme an dem Projekt "Gewalt geht nicht". Im Laufe des Jahres soll es in den Kreisteilen viele Aktionen, Schulungen und Veranstaltungen dazu geben.

Darüberhinaus steht Projektleiter Stephan Bürger den Jugendfeuerwehren auch weiterhin als Ansprechpartner zum Thema zur Verfügung. Er sagte auf Wunsch der Teilnehmer auch eine Neuauflage des Seminars im Frühjahr 2011 fest zu. (hro)

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