Einjährige Ausbildung der Ehrenamtlichen endete mit einem Gottesdienst

13 neue Hospizhelfer im Dienst

Besuchen, zuhören, reden: Um schwer kranke und sterbende Menschen kümmern sich 13 ehrenamtliche Helfer, die jetzt ihre Ausbildung zu Hospizbegleitern beendeten. Während dieser Zeit standen ihnen unter anderem Hospizkoordinatorin Anette Zok (links) und die Leiterin des Hospizdienstes im Chattengau, Ursula Fülling (2. von links), zur Seite. Foto: Eberlein

Gudensberg. 13 neue ehrenamtliche Hospizbegleiter des Hospizdienstes im Chattengau sind von nun an im Einsatz. Die zwölf Frauen und ein Mann haben jetzt ihre knapp einjährige Ausbildung beendet.

Der Hospizdienst verlangt den Helfern viel ab. Schwer kranke und sterbende Menschen zu begleiten, ist keine leichte Aufgabe. Deswegen ist es so wichtig, gut auf die Arbeit vorbereitet sein.

Drei Ausbildungsteile

Die Ausbildung ist in drei Abschnitte aufgeteilt. Nach einem vorbereitenden Grundkurs sammelten die Teilnehmer in einer siebenmonatigen Praxisphase bereits wichtige Erfahrungen bei ersten Begleitungen.

Die erfahrenen Koordinatoren Ursula Fülling, Annette Zok und Marianne Schettkat standen den Absolventen mit Rat und Tat zur Seite. Zudem trafen sie sich regelmäßig mit den Kursteilnehmern. In den vergangenen beiden Monaten fand der dritte Abschnitt statt, der ein Vertiefungskurs mit 32 Unterrichtsstunden war.

Bis zum Freitagmorgen drückten die 13 Teilnehmer noch die Schulbank. Am Nachmittag wurden sie dann mit einem Gottesdienst im Gemeindehaus der Gemeinde Gottes in Gudensberg aus der Ausbildung verabschiedet.

Nun sind Anke Dettmar, Ruth Göbel, Sandra Konrad, Irmgard Lembach, Bettina Lenz, Heike Reichhold-Ebert, Roswitha Riefke, Irmtraud Schlieper, Birgit Schuler, Sabine Döning, Jutta Koch, Birgit Stecher und Ralf Wendeborn professionell auf ihre künftige Arbeit vorbereitet.

In vertrauter Umgebung

Sie wollen nun helfen, Menschen das Sterben in Geborgenheit und am besten in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Das ist eine der Aufgaben des Hospizdienstes.

Aber nicht nur die Betroffenen, sondern auch ihre Familien finden Unterstützung. Die Beratung und die Begleitung durch den Hospizdienst sind kostenfrei.

Besuchen, zuhören, reden, beten, aber auch praktische Hilfe vor Ort zu leisten, das leisten von nun an auch die 13 neuen Helfer.

Demnächst wird ein neuer Ausbildungskurs stattfinden. Interessierte können sich noch dafür anmelden. • Informationen: Hospizdienst, Tel. 01 51/12 14 91 11. Internet: www.hospizdienst- chattengau.de oder

Von Christl Eberlein

Tomka
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Die billigste Art Geld zu verdienen,das Ehrenamt gleich Ausnutzen auf eigene Kosten.!!!

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