Dr. Ulrich Skubella ist Ehrenbürger der Stadt Fritzlar

Fritzlar hat einen neuen Ehrenbürger: Parlamentsvorsteher Eberhard Dippolter (Zweiter von links) und Bürgermeister Hartmut Spogat (rechts) gratulieren Dr. Ulrich Skubella. Angela Skubella freut sich mit ihrem Ehemann. Foto: Laumann

Fritzlar. Er bezeichnet sich selbst als Vereinsmeier. Kulturverein, Pro Fritzlar, Freunde des Hospitals zum Heiligen Geist: Dr. Ulrich Skubella ist an vielen Stellen engagiert. Seit Freitag ist er Ehrenbürger der Stadt Fritzlar.

Doch mit dieser Auszeichnung ist für den 74-Jährigen längst nicht Schluss. „Ich hoffe, ich kann Ihnen noch etwas bieten“, kündigte der neue Fritzlarer Ehrenbürger an.

Bürgermeister Hartmut Spogat skizzierte vor 100 Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Freunden und Weggefährten Skubellas Lebensweg. Der Ehrenbürger wurde am 4. März 1941 in Gleiwitz (Oberschlesien) geboren. Nach einem Medizinstudium und verschiedenen beruflichen Stationen heuerte der Facharzt für Anästhesie 1976 am Hospital zum Heiligen Geist an - und begann sich näher für die Dom- und Kaiserstadt zu interessieren.

Aufnahmeantrag dabei

1991 gründete Ulrich Skubella den Kulturverein. „Damit stießen Sie in eine offene Flanke“, betonte Spogat. Der Verein wuchs binnen kurzer Zeit. „Man erzählt sich, dass Sie immer einige Aufnahmeanträge bei sich führen“, sagte Spogat mit einem Augenzwinkern.

Skubella habe sich an vielen Stellen um die Stadt verdient gemacht. Er beschäftigte sich mit dem Heiligen Bonifatius, etablierte die Veranstaltungsreihe „Vor dem Dom“, gründete den Verein „Pro Fritzlar“ und gestaltete den Grauen Turm mit. Für Skubellas Erfolg gebe es laut Spogat drei Gründe.

Erstens habe seine Frau Angela ihn stets unermüdlich unterstützt. Zweitens zeichne Skubella seine „verbindliche Art, kombiniert mit einer guten Prise Humor und Kreativität“ aus. Drittens sei der 74-Jährige ein Teamplayer.

„Ich war immer überzeugt, dass man als einzelner nicht so viel erreichen kann wie in einer Gruppe“, erklärte Skubella. Er nutzte die Gelegenheit, eine Lanze für die Vereine zu brechen. „Sie sind der Motor der Gesellschaft.“ Leider lasse die Bereitschaft, sich zu engagieren, in der Gesellschaft nach.

Zwei Wünsche

Skubella sei zuletzt oft gefragt worden, welche Privilegien er denn als Ehrenbürger hätte. Privilegien habe er nicht, aber dafür zwei Wünsche. „Ich wünsche mir, dass zwei wichtige Projekte zu einem guten Ende gebracht werden“, betonte der Mediziner. Das erste ist das Warten-Projekt. Die fünf Warten seien ein Alleinstellungsmerkmal Fritzlars. Es sollte gelingen, sie zu retten. Das zweite ist das Hochzeitshaus. „Auf zwei Etagen soll die reiche Geschichte Fritzlars dargestellt werden“, erklärte Skubella. Er regte an, einen Runden Tisch einzuberufen. Alle Bürger könnten dort ihre Ideen zum Umbau des Hauses einbringen. Dr. Ulrich Skubella wünschte der Stadt alles Gute. „Fritzlar möge leben, wachsen und blühen.“

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