Ursulinenschule Fritzlar: Felix Göbel gewann Poeten-Wettstreit

Sie entschieden den Wettstreit: (von links) Lucia Dietz, Felix Göbel, Zoe Wackenhut mit Moderatorin Lisa Neumann. Foto: privat

Fritzlar. Felix Göbel hat den ersten Poetry-Slam an der Ursulinenschule Fritzlar gewonnen.

„Gewinner seid ihr alle! Ihr habt uns mit tollen Texten überrascht“, sagte Schulleiterin Jutta Ramisch am Ende des Abends.

Die Idee zu dem Poetry-Slam hatte die ehemalige Ursulinenschülerin Lisa Neumann, die schon selbst an Poetry-Wettbewerben teilnahm und mit ihrer selbstgeschriebenen Kurzgeschichte „ROT“ den „Kölner Junge Autoren Award 2015“ gewann. Sie moderierte im Treffpunkt der Schule den Abend und führte das Publikum in die Regeln des Poetry-Slam ein.

Elf Schüler aus den Jahrgangsstufen sieben bis zwölf stellten sich dem Wettbewerb, bei dem die jungen Poeten auf einer Bühne dem Publikum ihre selbstgeschriebenen Texte vorlasen. Ebenso unterschiedlich wie die Themen waren die Inspirationsquellen der Poeten. Aufgrund eines Gespräches mit einer älteren Dame in einem Altenzentrum schrieb Melinda Junghans (8G1) einen bewegenden Text aus der Sicht eines Kindes über den Verlust der Eltern im Zweiten Weltkrieg. Der Song „Keine Liebeslieder“ von der Band Revolverheld diente Lucia Dietz (8G1) als Grundlage für ihren Text, in dem es um eine enttäuschte Liebe ging. Aber auch heitere und lustige Texte wurden von den Autoren vorgetragen.

Das Publikum entschied, welche Künstler im Finale einen zweiten Text präsentieren durften. Der Gewinner des Abends war Felix Göbel (8G1). Die Plätze zwei und drei belegten Zoe Wackenhut (8G1) und Lucia Dietz (8G1). (akl)

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