Viel Eigenleistung steckt im neuen Spielplatz für den Nachwuchs in Hundshausen

Sandkastenspiele: Von links Kai Wölk, Vorsitzender von „Hundshausen bewegt“, am Bagger, Martin Gombert, Ortsvorsteher, und Bürgermeister Günter Schlemmer. Foto: Zirzow

Hundshausen. Bürgermeister Günter Schlemmer war begeistert, als er in Hundshausen den neuen Spielplatz freigab. „Die Einwohner und die Vereine des Ortsteils haben mitgeholfen, dass dieser Treffpunkt von Kindern, Eltern und Großeltern geschaffen wurde", sagte Schlemmer vor zahlreichen Kindern, Eltern und Gästen.

Im Zuge der Hessischen Dorferneuerung wurden vom Land 30 000 Euro Zuschuss für den Kinderspielplatz bewilligt. Der Rest zur Gesamtinvestition von 49 000 Euro wurde urch viel Eigenleistung, Unterstützung von Vereinen und Firmen sowie Spenden gestemmt. Schlemmer betonte, dass in den Dörfern Leben herrsche und dass Jung und Alt bei gemeinsamen Veranstaltungen aktiv seien.

Segen Gottes

Dazu bemerkte Pfarrer Reinhard Keller, der nach seiner kurzen Predigt Spielplatz und Besuchern den Segen Gottes erteilte, dass die Alten der Abend und die Kinder der Morgen, also die Zukunft des Lebens, seien.

Ortsvorsteher Martin Gombert setzt darauf, dass in Zukunft noch mehr neue Erdenbürger den Spielplatz nutzen werden und somit die Zukunft des Dorfes gesichert sei.

Kai Wölk, Vorsitzender des vor zwei Jahren gegründeten Vereins „Hundshausen bewegt“ berichtete, dass viele Arbeitsstunden an Samstagen und Abenden nötig waren, um das Projekt Spielplatz mit Schutzhütte, ein Treffpunkt für Jung und Alt, zu vollenden. Wölk sprach von einem „selbstreinigenden Spielplatz“. Er sei überzeugt, dass jeder den Ort reinigen und aufräumen werde.(zrz)

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