1100 Postsendungen verschwanden in DHL-Zentrum

Die Kriminalstatistik 2012 der Göttinger Polizeiinspektion fällt positiv aus: Weniger häusliche Gewalt mit Körperverletzungen, weniger Autodiebstähle und dazu eine hohe Aufklärungsquote von über 62 Prozent. Getrübt wird die Statistik aber durch einen spektakulären Fall. 

1100 Taten ereigneten sich vom 16. Juli bis 22. August 2012 in einem DHL-Zenrtum in der Region, wo Postwertsendungen verschwanden. Mehr als 1000 Menschen wurden geschädigt, wie Kripo-Chef Andreas Kühn in Göttingen berichtete.

Einzelheiten wollte er nicht nennen, da die Ermittlungen noch laufen. Bemerkt hatte den Massendiebstahl ein Sicherheitsbeauftragter der DHL. Auch Angaben zum Ort wollte Kühn nicht machen.

Die entstandene Schadenshöhe ist ebenfalls noch nicht bekannt. Die Zahl der Diebstähle stieg von 4341 im Jahr 2011 durch diesen Fall auf 5424 im vergangenen Jahr. (tko)

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