230.000 Gäste kamen im ersten Jahr zum Baumwipfelpfad in den Harz

Erfolgsmodell: Niedersachsens erster Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg lockt viele Besucher an. Die Leiterin des Baumwipfelpfades Eva-Christin Ronkainen, blickt in den Mischwald des Kalten Tals. Foto: Pförtner/dpa

Göttingen/Bad HArzburg. Der Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg hat die Erwartungen im ersten Jahr nach Eröffnung deutlich übertroffen: es kamen 230.000, um auf der Höhe der Baumwipfel einen Waldspaziergang zu machen.

Maximal 100 000 Besucher in zwölf Monaten, so lautete die Prognose des Landkreises Goslar, als der erste Baumwipfelpfad des Landes vor einem Jahr bei Bad Harzburg eröffnet wurde. Das Projekt hatte 4,5 Millionen Euro gekostet.

„Diese Erwartung wurde bei weitem übertroffen“, sagte die Leiterin der Einrichtung, Eva-Christin Ronkainen. Schon vor der offiziellen „Jubiläumsfeier“ am Freitag, 6. Mai seien mehr als 230 000 Gäste gezählt worden. Und die Tendenz sei steigend, sagte Roinkainen. Denn nach und nach bekommt der Baumwipfelpfad zusätzliche Attraktionen.

So sei der Baumwurzelpfad zu Füßen der Anlage, der Ende 2015 durch die niedersächsischen Landesforsten eröffnet wurden, eine ideale Ergänzung, sagte Ronkainen. Auch der im März 2016 in Betrieb genommene gläserne Steg sei ein Highlight. Man kann von dort aus 26 Meter direkt in die Tiefe blicken.

Zum Einjährigen wird am kommenden Wochenende der sogenannte Urknall in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um mehrere Stationen auf der 300 Meter langen Eingangskrone des Baumwipfelpfades, die die Entstehung des Universums, der Erde und des Lebens behandeln.

Der barrierefreie Baumwipfelpfad, der in gut 20 Metern Höhe durch die Kronen eines alten Mischwaldes im Kalten Tal führt, hat schon jetzt mehr als 30 Stationen.

Besucher werden dort mit Flora und Fauna des Harzes sowie der Geschichte der Region vertraut gemacht. (tko/dpa)

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