Acht Fahrer berauscht unterwegs

Polizeikontrolle in Stadt und Landkreis

Göttingen. Gleich acht Fälle, bei denen die Fahrer unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss standen, mussten Beamte in Stadt und Landkreis Göttingen von Freitag (14.50 Uhr) bis zum Samstag in den Morgenstunden bearbeiten.

Bei einem der Vorfälle kam es zu einem Unfall, heißt es in einer Mitteilung.

Zunächst stoppte die Polizei am Freitag gegen 14.50 Uhr einen 24-jährigen Golf-Fahrer, der auf der Autobahn 38 unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann aus Obercunnersdorf unter Drogeneinfluss stand.

Ein Drogenschnelltest war am Freitag um 15.15 Uhr bei einem 29-Jährigen aus Scheden positiv. Der Mann war in Hann. Münden überprüft worden.

Eine 64-Jährige war am Freitag gegen 18 Uhr in Bovenden unter Alkoholeinfluss unterwegs. Eine Überprüfung ergab einen Atemalkoholwert von 0,87 Promille.

Ausfallerscheinungen wies ein 33-jähriger Göttinger auf, der am Freitag gegen 23 Uhr zwischen Friedland und Göttingen überprüft wurde. Er stand vermutlich unter dem Einfluss von Drogen, Medikamenten und Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,23 Promille.

Im Bereich Im Rinschenrott in Göttingen war ein 44-Jähriger am Samstag gegen 0.30 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs, obwohl er sich kaum auf dem Rad halten konnte. Eine Überprüfung ergab eine Atemalkohol-Konzentration von 2,08 Promille. Die Beamten stellten das Fahrrad des Mannes zur Gefahrenabwehr sicher.

Bei einer Verkehrskontrolle auf der Weender Landstraße wurde am Samstag gegen 3 Uhr ein 33-jähriger Autofahrer aus Hardegsen gestoppt. Auch er stand unter Alkoholeinfluss.

Erhebliche Ausfallerscheinungen beobachteten die Beamten am Samstag gegen 4 Uhr bei einer 19-jährigen Radfahrerin auf der Lange-Geismar-Straße in Göttingen. Eine Überprüfung ergab einen Atemalkoholwert von 1,62 Promille bei der Frau.

Bei Ermittlungen klärte die Polizei am Samstag gegen 5 Uhr einen Unfall auf, bei dem der mutmaßliche Verursacher davon gefahren war, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Im Verdacht steht dabei ein 30-jähriger Northeimer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,31 Promille. Gegen den Beschuldigten wurden Verfahren wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Erhebliche Gefahren

In allen Fällen wurde den Beschuldigten die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei weist nochmals auf die erheblichen Gefahren beim Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln hin. Neben der Eigen- und Fremdgefährdung sollten laut Polizei auch die Folgen im privaten und beruflichen Bereich bedacht werden. (bsc)

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