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Versuchter Totschlag - Verdächtiger soll Passanten attackiert haben

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Göttingen. Ein 40-jähriger Göttinger, der in der Fußgängerzone zwei Passanten mit einem Küchenmesser schwer verletzt haben soll, muss sich vor Gericht verantworten: Die Staatsanwaltschaft Göttingen erhebt Anklage wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen.

Der Mann mit deutscher und iranischer Staatsangehörigkeit war im Januar aufgefallen: Er soll im Bereich des Marktplatzes ein Schild mit der Aufschrift „Die Deutschen sind Hunde“ präsentiert und lauthals Parolen wie „Deutsche sind Schweine“ gerufen haben. Zudem habe er Passanten angepöbelt und eine Person zu Boden geschubst, nachdem diese einen leeren Pappbecher auf ihn geworfen habe.

Laut Anklage holte der Verdächtige dann ein langes Küchenmesser hervor. Als ein weiterer Passant einschritt, um zu schlichten, soll der 40-Jährige diesen unvermittelt in Kopf und Rücken gestochen haben. Als ein weiterer Passant eingriff, habe der Angeschuldigte auch auf diesen eingestochen und ihn am linken Unterarm getroffen. Gemeinsam sei es unter Beteiligung weiterer Passanten gelungen, den Verdächtigen zu überwältigen. Einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht. (gör)

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