Auch Linke wollen Baden am Baggersee erlauben

Dr. EckhardFascher

Rosdorf/Göttingen. Der Landratskandidat der Partei Die Linke, Dr. Eckhard Fascher, begrüßt die von den Piraten und und dem CDU-Landratskandidaten vorgestellte Perspektive für einen Badebetrieb am Rosdorfer Baggersee. Diese sieht eine Legalisierung des Status Quo vor, wenn auch nur im Südteil, kein zusätzliches Freizeitangebot, dafür aber Toiletten und Investitionen in eine bessere Radweganbindung nach Göttingen.

Bereits seit 2013 hätten die Linken im Göttinger Kreistag darauf hingearbeitet, die Situation am See zu verbessern und den chaotischen Zustand durch legale Strukturen zu ersetzen, sagt Fascher. Mehrere Anträge zur besseren Radweganbindung, zu Toiletten und auch zur Abfallentsorgung am See hätten CDU, SPD und Grüne jedoch abgelehnt.

Für die Linken sei entscheidend, dass der uneingeschränkte und kostenlose Zugang zum See mit Badebetrieb langfristig erhalten bleibe, und rechtlich abgesichert wird.

Auch wenn der Meinungsumschwung des CDU-Landratskandidaten wohl der Landratswahl geschuldet sei, fährt Fascher fort, so zeige er doch, dass die Legalisierung des Badebetriebs und die Schaffung von geordneten Strukturen am Baggersee nur eine Frage des guten Willens und keine Unmöglichkeit sei, wie von SPD und Grünen, aber auch von der CDU bisher behauptet wurde. Statt weiterhin die Zustände am See zu ignorieren und auf ein Badeverbot zu beharren, sollten Landrat Bernhard Reuter, SPD und Grüne ihre Haltung zum Baggersee überdenken, so der Landratskandidat der Linken. (goe)

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