Ausflugstipp: Sieben Traumschlösser in der Region auf Gästefang

Spaziergang am Schloss Hämelschenburg: Der Wesertrenaissance-Bau bei Hameln ist in Privatbesitz, lockt aber mit Führungen auch viele Besucher an. Foto: dpa

Göttingen/Hameln. Sieben Schlösser im Leine- und Weserbergland wollen zusammen 700.000 Gäste in diesem Jahr anlocken. Helfen sollen dabei kulturelle Attraktionen.

Die „Sieben Schlösser im Leine- und Weserbergland“ vermarkten sich als Attraktion gemeinsam. Im vergangenen Jahr registrierte der touristische Verbund, zu dem auch die historische Rattenfängerstadt Hameln gehört, etwa 640.000 Gäste. Von den sieben Schlössern befinden sich vier noch im Familienbesitz.

Sie vereinen 800 Jahre Geschichte vom Mittelalter über die Weserrenaissance bis zum 19. Jahrhundert. Auf Schloss Marienburg ist am Muttertag (Sonntag, 8. Mai) das Hausorchester des Prinzen von Hannover mit einem Serenadenkonzert zu Gast. Am Stammsitz der Welfen bei Pattensen stehen insgesamt 14 Theater- und Themenführung zur Auswahl.

Schloss Bückeburg, der Sitz von Alexander zu Schaumburg-Lippe, wirbt mit Deutschlands einziger Hofreitschule in den Stallungen aus dem 17. Jahrhundert. Auch die Höfische Falknerei präsentiert sich hier am Maifeiertag und am Pfingstmontag.

Schloss Hämelschenburg bei Hameln gilt als ein Hauptwerk der Weserrenaissance. Seit 1437 besitzt und bewohnt die Welfenfamilie von Klencke das Rittergut. Was das bedeutet, erfahren die Besucher bei Führungen.

Zum Verbund gehören außerdem Schloss Pyrmont in dem traditionsreichen Kurort sowie das Schloss Bevern und Schloss Fürstenberg im Landkreis Holzminden.

Mit Schloss Corvey im westfälischen Höxter, nahe der Landesgrenze, ist sogar ein Unesco-Weltkulturerbe dabei. Hier starten am 22. Mai die Corveyer Musikwochen mit einem Konzert der Nordwestdeutschen Philharmonie. (dpa/tko)

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