Demonstrationen in Duderstadt: Mehrheit ist für eine bunte Stadt

Demo-Stopp in Duderstadt: Knapp 50 Teilnehmer konnte der „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, der der rechten Szene zugerechnet wird, mobilisieren. Foto: zul
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Demo-Stopp in Duderstadt: Knapp 50 Teilnehmer konnte der „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, der der rechten Szene zugerechnet wird, mobilisieren.

Duderstadt. Halt in Duderstadt hat der „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ am Sonntag auf seiner Demo-Reise von Northeim über Lindau nach Heiligenstadt gemacht.

Vom „Bündnis gegen Rechts - Duderstadt bleibt bunt“ hatten sich 120 Menschen zu einer Gegenkundgebung am Rathaus versammelt.

Seit Ende November kommen sonntags zwischen 30 und 100 Vertreter aus dem „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, der der rechten Szene zugerechnet wird, zu einem „Freiheitlichen Bürgertreff für die Zukunft unseres Landes“ nicht nur in Duderstadt zusammen.

Versammlungsleiter Jan Philipp Jaenecke sagte, dass sie nicht allein die Flüchtlingszahlen zum Demo-Tourismus trieben. Knapp 50 Anhänger des Freundeskreises hörten ihm zu. Bei der Kundgebung blieben sie unter sich. Für die Sicherheit der Passanten sorgte währenddessen die Bereitschaftspolizei.

Viel Zuspruch ernteten zwei Jugendliche, die mit einem Transparent von auswärts zur Gegendemo am Rathaus gekommen waren. „Die Straße zur Freiheit ist mehrfarbig“ hatten sie in bunten Lettern darauf geschrieben. Denn das „Bündnis gegen Rechts – Duderstadt bleibt bunt“ hatte wieder zu einer Gegenkundgebung am Rathaus aufgerufen.

Bunte Stadt

Vertreter des Bündnisses mit dem SPD-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Hausmann aus Osterode an der Spitze setzten sich ein für ein „buntes“ Duderstadt und warben für ihr Bündnis.

Laut Einsatzleiter der Polizei, Otto Moneke vom Polizeikommissariat Duderstadt, blieb es bei beiden Veranstaltungen ruhig. Insgesamt 40 Polizisten waren dafür am Sonntag im Einsatz. (zul)

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