Dies Academicus in Göttingen: 8000 besuchen sportlich bunte Festmeile

Großer Funfaktor: Beim Human-Table-Soccer stand der Spaß im Vordergrund. Während des Dies academicus hatten Bedienstete der Uni die Gelegenheit, in Teams gegeneinander anzutreten und aufregende Duelle auszutragen. Foto: Voß

Göttingen. Er gilt nach wie vor bei vielen Göttingern als die größte Grillparty der Stadt – der Dies Academicus, der Uni-Sporttag. Unter dem Motto „Lachen, leben, schweben“ verwandelte sich das Gelände am Sprangerweg zu einem bunten sommerlichen Sportlerparadies unter freiem Himmel.

An über 40 Ständen hatten rund 8000 Studierende und Bedienstete der Universität bis in die späteren Abendstunden Gelegenheit, neue Sportarten auszuprobieren oder spannende Mannschaftsduelle gegeneinander auszutragen und nebenbei ausgelassen zu feiern.

Auf dem Programm standen neben traditionellen Fußballturnieren unter anderem Wettkämpfe im Speedclimbing, Beachvolley- und Basketball sowie beim Human-Table-Soccer (Menschenkicker) und Hockey. Auch die Anhänger nicht ganz ernst gemeinter Sportarten kamen beim rasanten Bobbycar-Rennen, dem elektrischen Bullriding und auf der Wasserutsche und dem Riesentrampolin auf ihre Kosten. Erholung bot sich allen sportlich Aktiven und ausgelassen Feiernden in der Chillout-Area bei kühlen Getränken, kulinarischen Köstlichkeiten und Live-Musik.

„Wir möchten, dass alle Besucher Spaß an der Bewegung bekommen und das soziale Miteinander auf dem Dies genießen“, fasste Dr. Axel Bauer, Leiter des Hochschulsports das Festprogramm zusammen. Seit den 1950er Jahren findet das sportliche Sommerfest für alle Bediensteten und Studierenden der Universität in Göttingen statt. Veranstaltet wird es seit langem vom Team des Hochschulsports. In diesem Jahr war es zum ersten Mal in der Geschichte des Aktionstages wegen schlechten Wetters verlegt worden.

Dies Academicus in Göttingen: 8000 besuchen sportlich bunte Festmeile

Während es ursprünglich als Hallensportspektakel rund um den Fußball konzipiert worden sei, habe es sich mittlerweile zum großen Sportevent mit unterschiedlichen Mitmachaktionen gemausert, erklärte Bauer: „Natürlich steht der Fußball auch weiterhin im Fokus, aber auch moderne Sportarten sind willkommen.“

Große Faszination übten denn auch die unblutigen Wrestlingturniere auf viele Festbesucher aus. Zum dritten Mal in Folge präsentierten geübte Wrestler unter riesigem Beifall ihre großem Showkampf-Qualitäten. Erlernt hatten sie diese beim Hochschulsport.

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