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Friedensflagge flattert am Neuen Rathaus im Wind

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Bürgermeister für den Frieden: Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer mit der Aktionsflagge. Foto: Stadt Göttingen/nh
Bürgermeister für den Frieden: Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer mit der Aktionsflagge. Foto: Stadt Göttingen/nh © Privat

Göttingen. Die Stadt Göttingen setzt am Dienstag und Mittwoch ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedsstädten der Aktion „Bürgermeister für den Frieden“ hisst Göttingen vor dem Neuen Rathaus die Flagge der „Mayors for Peace“ hissen.

Göttingen ist seit langem Mitglied der Vereinigung. Die Bürgermeister für den Frieden erinnern damit an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom Juli 1996. Danach verstößt der Einsatz von Atomwaffen beziehungsweise bereits die Androhung des Einsatzes gegen „internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts“.

In der Überzeugung, dass „Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen der Menschheit neue Perspektiven schafft“, setzen sich die Verwaltungschefs unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, weltweit für den Frieden ein. Unser dem Motto „Städte sind keine Zielscheiben“ treten sie für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein. Göttingen Oberbürgermeister Wolfgang Meyer unterstützt darüber hinaus den Aufruf der Deutschen Friedengesellschaft (DFG) „67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. Atomwaffenfrei. Jetzt“ (bsc)

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