Deutsche Bahn erneuert Gleise und Weichen

Bauarbeiten: ICE fahren im Sommer Umwege - Fahrzeit bis 40 Minuten länger

Ein ICE am Gleis 9 des Göttinger Bahnhofs: In diesem Sommer verlängern sich durch Bauarbeiten die Fahrzeiten. Archivfoto: Papenheim

Göttingen. Bahnkunden müssen in diesem Sommer Geduld mitbringen. Die Bahn erneuert zwischen Göttingen und Hamburg von Anfang Mai bis Anfang September Weichen und Gleise.

Folge: Viele Züge müssen umgeleitet werden. Die Fahrzeiten der ICE verlängern sich um bis zu 40 Minuten, so die Deutsche Bahn.

Die Bauarbeiten werden in zwei Abschnitten realisiert. Zunächst arbeitet die Bahn von Anfang Mai bis Mitte Juli im Abschnitt zwischen Hamburg und Hannover. Für den Zugverkehr steht während dieser Zeit nur ein befahrbares Gleis zur Verfügung. Der Fernverkehr wird über Rotenburg/Wümme umgeleitet, mit bis zu 30 Minuten längerer Fahrzeit.

Von Mitte Juli bis Anfang September ist der Abschnitt zwischen Almstedt bei Hildesheim und Nörten-Hardenberg der ICE-Strecke an der Reihe. Dort steht während der Bauarbeiten ebenfalls nur ein Gleis zur Verfügung. Zeitweise wird die Strecke sogar total gesperrt. Im Fernverkehr werden etwa 100 Züge pro Tag umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 40 Minuten. Der Nahverkehr fährt dann in geänderten Zeitlagen auf der alten Strecke über Elze, Alfeld und Kreiensen.

Die Bauarbeiten sind Teil des größten Infrastruktur-Modernisierungsprogramms in der Bahngeschichte, berichtet die Deutsche Bahn AG in einer Mitteilung. Grundlage für die Verjüngungskur von Gleisen, Schwellen, Weichen und Anlagen ist eine Vereinbarung zwischen Deutscher Bahn und Bund: Von 2015 bis 2019 werden etwa 28 Milliarden Euro in das bestehende Netz investiert. 

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